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Haarausfall

Haar-Experte Gerhard Meir informiert

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Gerade Frauen leiden sehr darunter, wenn die Haare langsam lichter werden. Welche neuen Mittel es gegen Haarausfall gibt und welche Ursachen der Verlust von zu vielen Haaren sein kann, darüber gibt Ihnen Haar-Experte Gerhard Meir Auskunft.

Heute hier – morgen fort

Haarausfall
Haarausfall kann viele Gründe haben
© Melanie Kintz/Shutterstock.com
Der Verlust der Haare wird als Verlust von Macht und Erotik empfunden. Nicht umsonst wurde die Mär in die Welt gesetzt, dass Glatzenträger besonders potent seien – ein stärkender Trost, aber ein Ammenmärchen. Das gilt übrigens für Frauen genauso wie für Männer. In den letzten Jahren hat Haarausfall bei Frauen auffallend zugenommen. Bei ihnen lichtet sich zunächst der Scheitel, während Männer Geheimratsecken bekommen.

Noch gibt es kein Wundermittel gegen Haarausfall. Aber es gibt Hoffnung: In Amerika hat Minoxidil bei mindestens 30 Prozent der Patienten Erfolg gebracht. In Deutschland kann der Dermatologe das Mittel verschreiben. Auch Östrogensalben helfen in vielen Fällen. Grundsätzlich sollte bei Haarausfall der Arzt oder eine "Haarsprechstunde" (an verschiedenen Universitätskliniken) aufgesucht werden. Es können zum Beispiel auch Stoffwechselstörungen oder Zink- und Eisenmangel vorliegen. Oder Umweltgifte sind die Auslöser. Ernährungsumstellung, Vitamine und Hormone sind als Therapie geeignet.

Aus Amerika kommt die frohe Kunde, dass in etwa fünf Jahren die endgültige Lösung für alle Haarprobleme entwickelt sein wird. Über die sogenannten "Liposome", mikroskopisch kleine Fettkügelchen, sollen sowohl Haarwuchsgene als auch Farbpigmente in die Zellen der Haarfollikel transportiert werden können. Mit einfachen Worten: Dann muss niemand mehr ein Haar verlieren und darüber hinaus kann er auch noch bestimmen, welche Farbe seine Mähne haben soll.

Viele machen sich aber auch unnötig Sorgen. Sie sehen schon die Glatze drohen, wenn sie in Wirklichkeit ganz normalen Haarausfall haben. 60 bis 160 Haare verliert jeder pro Tag und länger als zwei bis sechs Jahre bleibt kein Haar erhalten; in dieser Zeit wächst es, dann macht es eine Ruhepause von drei Monaten und fällt schließlich aus. Im Haarfollikel entsteht dann ein neues Haar.
 
 

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