Zu den Pigmentflecken zählen u.a. Sommersprossen, Muttermale, Leberflecken und Altersflecken. Die meisten Male auf der Haut sind völlig harmlos.
Sommersprossen entstehen bei dafür veranlagten Menschen (meist bei Rotblonden) durch UV-Einstrahlung in jungen Jahren. Sie treten gehäuft dort auf, wo auch das Sonnenlicht auftrifft: im Gesicht und auf den Unterarmen. Durch UV-Strahlung bilden die Melanin produzierenden Zellen in der Oberhaut schneller und mehr Pigment. Der Farbstoff sammelt sich in der tiefer liegenden Basalzellschicht und ergibt einen von außen sichtbaren bräunlichen Fleck. Sommersprossen sind völlig harmlos und bergen keine Hautkrebsgefahr. In früheren Zeiten wurden Sommersprossen als Schönheitsfehler empfunden, heute sind die kleinen Punkte so modern, dass sich manche Frauen sogar künstliche Sommersprossen machen lassen.
Die Entstehung von Leberflecken hat weder mit dem Hauttyp, noch mit der Sonneneinstrahlung zu tun, sondern ist individuell genetisch festgelegt. Im mittleren Lebensalter häufen sich diese linsenförmigen, glatten Male, die dunkler als Sommersprossen sind und eine schärfere Kontur besitzen. Aus Leberflecken können sich erhabene Muttermale entwickeln. Diese sind aber manchmal bereits von Geburt an vorhanden.
Sonnen- bzw. Altersflecken sind unregelmäßige Pigmentflecken, die durch das Sonnenlicht entstehen. Sie sind völlig harmlos und bestenfalls ein kosmetisches Problem.
Ganz anderen Ursprungs ist die Schwangerschaftsmaske, auch als Melasma oder Chloasma bezeichnet. Diese großflächigen, dunkler pigmentierten Bereiche im Gesicht werden durch eine veränderte hormonelle Situation verursacht, z.B. bei einer Schwangerschaft oder bei Einnahme der Pille. Nach der Geburt bzw. nach dem Absetzen der oft zu östrogenlastigen Pille verschwindet diese Pigmentstörung zumeist wieder von selbst.