Schön von A bis Z

R wie Retinoide, Rosenöl und Rouge

Retinoide

Beauty-Abc
Retinoide sind Vitamin-A-Derivate und werden vorwiegend zur Bekämpfung von leichter bis mittelschwerer Akne eingesetzt, meist in Kombination mit antibakteriellen Wirkstoffen. Der Schäleffekt einer Kur mit lokal aufgetragenen Retinoiden mindert die Verhornung und verfeinert langfristig das Hautbild.

Retinoide sollen aber auch der Hautalterung entgegen wirken und werden Anti-Falten-Kosmetika zugesetzt. Unter dem Namen Retinol vermarktet, sollen Retinoide die Erneuerung der Zellen fördern und die Feuchtigkeitszufuhr in tieferen Hautschichten verbessern. Kosmetikhersteller versprechen eine straffere Haut und eine verminderte Faltentiefe.

Beim Auftragen auf die Haut kann sich ein leichtes Brennen bemerkbar machen. Oftmals ist die Haut in den ersten Wochen der Anwendung auch gerötet und trocken. Vorsicht: Vitamin A verzögert die Wundheilung!

Rosenöl

Die Rose stammt vermutlich aus dem Orient, heute wird sie vor allem in der Türkei, in Bulgarien und in Frankreich angebaut. Von den rund 7.000 Rosenarten eignen sich nur wenige zur Rosenölgewinnung. Besonders geschätzt wird das Öl der Damaszenerrose (Rosa damaszena).

Rosenöl ist sehr kostbar und aufwändig in der Herstellung. Aus 4.000 bis 5.000 Kilogramm Rosenblüten wird ein einziges Kilogramm Rosenöl gewonnen. Die Blüten werden bevorzugt am Morgen geerntet, da zu diesem Zeitpunkt der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Durch Wasserdampfdestillation gewinnt man das Rosenöl aus den frisch gepflückten Rosenblüten. Rosenwasser ist das Nebenprodukt der Rosenölerzeugung und wird sowohl in der Kosmetik als auch in der Küche verwendet.

Rosenöl, ein ätherisches Öl mit blassgelber bis olivgüner Färbung hat einen süß-blumigen, leicht würzigen Duft. Die Hauptbestandteile des ätherischen Öls sind Citronellol, Geraniol und Nerol. Rosenöl enthält auch ungesättigte Fettsäuren, Gerbstoffe, Apfel- und Bernsteinsäure. Es wirkt hautglättend, pflegend und belebend und ist gerade für empfindliche Haut gut geeignet. In der Kosmetik wird Rosenöl Cremes und neutralen Trägerölen zugesetzt.

Rouge

Rouge gibt es als Creme oder als Puder.
Cremerouge ist auf ungeschminkter Haut oder nach der Verwendung einer getönten Tagescreme ideal. Das Rouge wird aufgetupft und verrieben, dabei sollte man darauf achten, dass keine Streifen und Kanten zu sehen sind.
Puderrouge benutzen Sie am Besten nur auf abgepuderter Haut, sonst riskieren Sie einen fleckigen Teint.

Rouge wird auf der oberen Wangenpartie platziert. Wo genau, bekommen Sie heraus, wenn Sie sich im Spiegel zugrinsen. Dabei tritt der prallste Punkt der Wange hervor. Hier setzen Sie mit dem Rouge an und ziehen die Farbe schräg nach oben zu den Schläfen hin.

Am schönsten sind Rougetöne der Braunskala: Terracotta, Braunrot oder Amber.
Problematisch: Blaustichige Rotnuancen wie Pink oder Fuchsia - die stehen fast keiner Frau.
Bei reifer Haut gilt grundsätzlich: Weniger ist mehr.

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