Schön von A bis Z

Y wie Ylang-Ylang, Yoga, Z wie Zaubernuss, Zedernholzöl, Zellulitis, Zimt und Zink

Ylang-Ylang

Beauty-Abc
Ylang-Ylang wird durch Wasserdampfdestillation aus den frisch gepflückten Blüten des immergrünen auf den Philippinen und in Teilen Indonesiens heimischen Ylang-Ylang-Baumes (botanischer Name: Cananga Odorata) gewonnen. Das Ylang-Ylang-Öl ist seit dem 19. Jahrhundert ein begehrter Rohstoff für die Parfümindustrie: Es wirkt ausgleichend, antiseptisch und beruhigend auf alle Hauttypen und hilft nachhaltig, der Hautalterung vorzubeugen.

Das Öl hat ein jasminartiges Aroma und duftet fruchtig-blumig süß. Man kann es allein verwenden oder aber auch mit anderen Parfümölen mischen ("blenden"), zum Beispiel mit Jasmin-, Rosen-, Bergamotten-, Zitronen- oder Sandelholzöl, wobei Ylang-Ylang dann den Parfüm-Blends eine warme, elegante Note gibt. Das Ylang-Ylang Parfümöl befindet sich in den renommierten Parfümmarken wie "Acqua di Gio" von Giorgio Armani, "Poison" von Christian Dior oder "Champs-Elysees" von Guerlain.

Besonders beliebt ist Ylang-Ylang auch in der Aroma-Therapie wegen seiner entspannenden und anti-depressiven Wirkungen. Es soll als Raumluft-, Bade- oder Massageöl Ängstlichkeiten, Stress, und Frigidität abbauen, sowie die sexuelle Potenz verbessern. Aphrodisisch-sinnlich betörende Öle kann man aus gleichen Teilen Jasminöl, Sandelholzöl und Ylang-Ylang herstellen. Doch Vorsicht – zu hohe Konzentrationen können Kopfweh und Übelkeit verursachen.

Breit ist auch das Anwendungsgebiet des Öls im Bereich der Medizin. In der Hautpflege beseitigt es Ekzeme und Akne und stillt den Juckreiz bei Insektenstichen. Ylang-Ylang ist wirksam bei Darminfektionen und Magenbeschwerden, reinigt das Blut und senkt den Blutdruck. Es ist außerdem eine Hilfe bei Schlaflosigkeit, Depressionen und Nervosität und entkrampft bei Menstruationsbeschwerden.

Yoga

Alte, in der indischen Philosophie entwickelte Lehre, die die Vereinigung mit Gott über die völlige Beherrschung des Körpers durch den Geist anstrebt. Grundbestandteile der Lehre sind Konzentrations-, Entspannungs- und Atemübungen. Die verschiedenen Körperstellungen und Atemübungen verbinden, was aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, und ermöglichen eine zielgerichtete Kontrolle über physische und mentale Kräfte. Gleichzeitig können Muskulatur gestärkt, sowie Atem, Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen optimiert werden. Die Stressregulation wird gebessert und das zentrale Nervensystem positiv "umgestimmt". Als gesundheitsfördernde Variante ist das so genannte Hatha-Yoga im deutschsprachigen Raum besonders verbreitet. Hatha bedeutet "Kraft", damit soll die Anstrengung betont werden, die notwendig ist um das Ziel zu erreichen. Somit ist Hatha-Yoga die eher "körperliche" als "spirituelle" Form des Yoga.

Zaubernuss (Hamamelis virginiana)

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Zaubernuss stammt aus Nordamerika und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Haselnuss, ist jedoch nicht mit ihr verwandt. Die Anwendung der Hamamelis in der Homöopathie und Pharmazie wurde ursprünglich aus der indianischen Medizin übernommen. Die Hamamelisblätter und –rinde verfügen über eine heilende Wirkung und werden bei leichten Hautverletzungen, lokalen Entzündungen der Haut- und Schleimhäute, Hämorrhoiden und Krampfaderbeschwerden in Form von Wundsalben, Salben oder Zäpfchen angewendet. Als Teezubereitung lindert Hamamelis Durchfallsymptome: Etwa 2 g zerkleinerte, getrocknete Hamamelisblätter mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergießen, nach zehn Minuten absieben und zwei bis drei mal täglich eine Tasse Tee zwischen den Mahlzeiten trinken. Bei Zahnfleisch- oder Mundschleimhautentzündungen mehrmals täglich mit dem frisch zubereiteten, abgekühlten Tee spülen. In der Kosmetikindustrie wird Hamamelis zur Herstellung von Rasier- und Gesichtswässern, Deos und Hautpflegeprodukten eingesetzt.

Zedernholzöl

Zedernholzöl gehört zu den ersten ätherischen Ölen, die man aus Pflanzen gewonnen hat. Bereits die alten Ägypter schätzten es als Bestandteil ihrer Kosmetik. Das milde warme und holzige Aroma hat eine beruhigende Wirkung auf die Haut und stärkt die Seele.

Zellulitis (Cellulite)

Bei Cellulite handelt es sich um Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut festgehalten werden können. Oft wird sie als Orangenhaut bezeichnet, wegen der deutlich hervortretenden Poren an Schenkeln und Po. Veranlagung spielt bei der Cellulite eine große Rolle: Eine schwache Bindehautstruktur ist erblich und wesentliche Voraussetzung für das Phänomen. Auf dieser genetischen Basis sprechen Frauen dann mehr oder weniger stark auf andere Einflussfaktoren an: Übergewicht und eine falsche Ernährung stecken häufig hinter dem Problem. Bewegungsmangel führt dazu, dass die Muskelmasse geringer und durch Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert sich die Durchblutung. Rauchen ist gleich doppelt an der Entstehung von Cellulite beteiligt: Nikotin verengt zum einen die Blutgefäße der Haut, was den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt, zum anderen wird direkt die Kollagenstruktur des Bindegewebes geschädigt. Die einzig effektive Methode, um aufgeblähte Fettzellen zu verkleinern, ist also Abnehmen durch eine bewusste Ernährungsumstellung und viel Bewegung.

Zimt

Zimt is ein Extrakt aus der Rinde des asiatischen Cinnamomum Zeylanium. Zimt bremst den Abbau der Stützproteine im Bindegewebe und wirkt sich positiv auf Haut mit nachlassender Spannkraft und Festigkeit aus. Zimt wird auch nachgesagt, dass es den Körper augenblicklich von innen wärmt und Erkältungen entgegenwirkt.

Zink

Zink hat eine ähnliche, entzündungshemmende und schützende Wirkung wie Teebaum-Öl und wird daher oft auch Wundschutzcremes für Babys zugesetzt. In Form von Tabletten kann Zink das Hautbild positiv beeinflussen und ist daher für Menschen mit Allergien, Akne, Neurodermitis oder bei Störungen in der Wundheilung empfehlenswert.

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