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Piercing-Special

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Bevor Sie sich ein Piercing zulegen, heißt es aufgepasst: Nicht selten treten unerwünschte Nebenwirkungen auf. In unserem Piercing-Special haben wir für Sie alle Infos rund um den Körperschmuck zusammengetragen.

Piercing

Piercing-Special
Fast jeder Rockstar hat und jeder Teenie will eins: ein Piercing. Ob Ring, Stab oder Kreole, ob Gold, Platin, Titan oder Edelstahl: Das "Durchstechen", engl. "to pierce", von verschiedenen Körperstellen liegt nach wie vor im Trend: Zwei Millionen junge Deutsche schmücken sich jährlich mit den begehrten Edelmetallen. Dabei stehen Körperteile wie Ohren und Nase ganz oben auf der Wunschliste der Kunden, dicht gefolgt von Bauchnabel, Lippen, Zunge, Augenbrauen und dem Intimbereich. Doch so schön der Schmuck auch ist, jedes Piercing birgt erhebliche gesundheitliche Gefahren: Bei jedem fünften Piercing kommt es zu Allergien und Infektionen. Ein Drittel der Ohren-Piercings führen zu Entzündungen und schwerwiegenden Knorpelschäden.

Wir haben uns über die Geschichte, die richtige Pflege, die Gefahren und die verschiedenen Piercingarten für Sie schlau gemacht!

Lesen Sie darüber auf den nächsten Seiten unseres großen PIERCING-SPECIALS!

(ed)

Woher kommt der Name

Der Name dieses Piercings kommt von dem Gatten der englischen Königin Viktoria (1837-1901 Königin von England), der den in diesem Fall praktischen Schmuck als erster getragen haben soll. Der Prinz Albert-Ring führt durch das Vorhautbändchen in die Harnröhre und tritt an der Harnröhrenöffnung wieder aus. Der Ring wurde eingesetzt um den Penis am Hosenknopf der damaligen Uniformen zu befestigen. Er zählt zu den klassischen und einfach durchzuführenden Intimpiercings und heilt schnell ab. Allerdings kann es in der ersten Zeit nach dem Stechen zu Nachblutungen kommen. Abheilzeit: 4-6 Wochen.

Das traditionelle Piercing

Wie die Tätowierung hat das Piercing bei den Naturvölkern eine lange Tradition. In antiken Grabkammern der Inkas in Peru, der Azteken und der Mayas in Mexiko, sowie in Asien und im Südseeraum wurden gepiercte Skulpturen und Masken gefunden. Die im Pazifik beheimateten Papua wollen durch Piercings Kraft, Mut und Schnelligkeit der Tiere bekommen. Solche Traditionen finden sich auch bei afrikanischen Völkern.

Das Piercing war und ist Teil eines Rituals der Eingeborenen, das dem Träger in Alter und Status ausweist. Am Amazonas unterscheiden sich die Sippen und Familien durch Piercings. Bestimmte Stellen und Materialien – wie Elfenbein, Gold, Diamanten und Smaragde – sind bestimmten Sippenmitgliedern vorbehalten, die damit ihren Status kennzeichnen.

Das moderne Piercing

Das moderne „westliche“ Piercing kommt in den 80er Jahren in Mode und hat seine Ursprünge in den USA. Zwar gab es mit The Gauntlet in San-Francisco schon 1976 den ersten modernen Piercing-Shop, die Verbreitung beginnt aber erst Anfang der Achtziger in Kalifornien, als die Bewegung der Modern Primitives, der modernen Wilden, entstand. Die Modern Primitives übernahmen bewusst die bei "wilden" Völkern verbreiteten Bräuche, um den eigenen Körper zu "verschönern": Dazu gehörten vor allem die Tätowierung, das Piercing oder die Narbenbildung (Scarification). In Europa waren Piercings - als absonderlich klassifiziert - lange Zeit ein Aspekt für experimentierfreudigen Sex. Tatsächlich blieben Piercings dem schwulen oder heterosexuellen Sadomasochismus und der Fetischszene vorbehalten. Doch auch die Punk- und die Bikerszene sah in dem Schmuck eine Möglichkeit sich von der Gesellschaft abzuheben und eine Gruppenidentität zu schaffen. In den 90er Jahren schließlich trafen diverse Szenegruppen in Clubs aufeinander, Trends wurden abgeschaut und übernommen. Die Kommerzialisierung der Jugendkultur trug ihren Teil bei und somit wurde das Piercing gesellschaftsfähig.

 

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Unbekannter Gast  am 03.10.2014 05:06

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