Vitamin E - Schutz vor Freien Radikalen
Sehr deutlich wird die zellschützende Wirkung von Olivenöl auf der Haut durch eine Entdeckung japanischer Wissenschaftler: Nach einem Bericht des Magazins New Scientist fanden Forscher der Kobe University-School of Medicine, dass äußerlich angewendetes Olivenöl bei Mäusen die Entstehung von Hauttumoren durch Sonnenstrahlen deutlich bremst. Verantwortlich ist nach Ansicht der Forscher vor allem der hohe Gehalt natürlicher Antioxidantien. Neben Vitamin A und geringeren Mengen sekundärer Pflanzenstoffe ist damit Vitamin E gemeint. Wie andere Antioxidantien fängt dieses Vitamin beschädigte und chemisch aggressive Moleküle - die Freien Radikale - im Körper ab, indem sie sich mit ihnen verbindet. Täte das Vitamin dies nicht, könnten die Freien Radikale wichtige Molekülstrukturen der Zelle wie die Membran oder gar das Erbmaterial schädigen. Die Geschwindigkeit, mit der solche Schäden sich regenerieren, nimmt mit dem Alter ab.
Öl mit einfach ungesättigten Fettsäuren als Bestandteil in Creme
Olivenöl ist durch seinen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren der ideale Trägerstoff für das fettlösliche Vitamin E. Es ist im Gegensatz zu Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren selbst wenig anfällig gegen Oxidation und länger haltbar. Auf der anderen Seite hat es eine flüssigere, seidigere Konsistenz als tierische oder künstliche Fette. Öl ist für die Emulsion mit Wasser, aus der jede Creme besteht, ohnehin unverzichtbar und schützt vor dem Austrocknen. Allein eine gesunde Feuchtigkeit der Haut verhindert im Alltag schon bis zu einem gewissen Grad, dass sich Falten abzeichnen oder überhaupt erst bilden.