Seit Ex-Kanzler Gerhard Schröder gar vor Gericht zog, um seine Haarpracht zu verteidigen, wissen die Deutschen: Die Frage, ob nun gefärbte Haare oder nicht, kann bei Männern äußerst heikel sein. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" bestätigt dies. Kaum ein Mann gibt zu, sich seine Haare zu färben oder zu tönen - egal, ob nun, weil die Ursprungsfarbe nicht gefällt (2,0 %) oder um graue Haare zu verdecken (1,0 %). Über zwei Drittel (68,2 %) sagen daher auch, Haarefärben käme für sie persönlich überhaupt nicht in Frage.
Männer wie Frauen sind jedoch fast gleichermaßen der Ansicht, Mann müsse ggf. kein Geheimnis um seine Haarpracht machen. Acht von zehn Bundesbürgern (78,3 %) betonen, sie hätten wirklich kein Problem damit, wenn Männer bei ihrer Haarfarbe ein wenig nachhelfen würden. Und nahezu neun von zehn aller (85,5 %) fordern: "Männer sollten auch dazu stehen, wenn sie ihre Haare färben."
Quelle: "Apotheken Umschau"