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Abnehmen mit der 5:2-Diät

Schlank dank Intermittierendem Fasten

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Jede Diät ist ein unliebsamer Einschnitt in unser Leben und unsere Laune. Aber wie wäre es denn, wenn wir uns nur eine aufs Minimum beschränkte Zeit im Griff haben müssen und trotzdem abnehmen? Die 5:2-Diät könnte die Rettung für alle Disziplinlosen sein!

Abnehmen mit der 5:2-Diät
© OlegKozlov/Shutterstock
Wer kennt es nicht: Beim Blick in den Spiegel erkennen wir, dass es bis zur Strandsaison wirklich ein paar Kilos weniger auf den Hüften sein sollten. Hoch motiviert starten wir eine Diät, um dann nach nur zwei Tagen überzeugt zu sein, dass kein Bikini so gut aussieht, wie Pizza, Pasta und ein großer Milchkaffee mit Zucker schmecken!

Entweder es sind die strikten Verbote, die komplizierten Regeln oder schlicht die Dauer, die jede Diät zur Quälerei machen und damit zum Scheitern verurteilen. Die Ernährungsexpertin Elisabeth Lange hat nun die Theorie der Mediziner Michelle Harvie und Tony Howell entdeckt und in dem Buch die „Die 5:2-Diät“ für uns einfach und nachvollziehbar erklärt. Gut, viel zu erklären gibt es bei dem Konzept eigentlich nicht, denn es ist so simpel wie genial: An zwei Tagen pro Woche wird stramm Diät gehalten, nur 500 Kalorien sind erlaubt. Den Rest der Zeit darf man essen, was man will, nichts ist verboten. Sie müssen also weder auf Nudeln, Brot und Süßigkeiten noch auf sonstige Leckereien verzichten.

Fünf Tage schlemmen, zwei Tage fasten – Die Methode, die man auch Intermittierendes Fasten nennt, hat ein paar unbestreitbare Vorteile. Zum einen ist die Zeit der Entbehrung zeitlich stark begrenzt. Sie können die Tage völlig frei in der Woche legen. Manche wollen nicht auf das Kantinenessen mit den Kollegen verzichten, anderen ist das Wochenendschlemmen heilig. Urlauber dürfen die „Diät“ sogar ganz aussetzen und danach einfach wieder motiviert und beschwingt einsteigen.

Kann das funktionieren?

Das klingt alles nach mehr Flexibilität und weniger Frust als bei einer herkömmlichen Diät. Aber kann es denn so überhaupt mit dem Abnehmen funktionieren? Isst man an den fünf Tagen nicht viel mehr und macht so den Erfolg der zwei Tage ganz schnell wieder zunichte?

Laut Ernährungsratgeberin Elisabeth Lange haben englische und amerikanische Forscher in Studien herausgefunden, dass Menschen, die die 5:2-Diät wählen an den normalen Tagen zwar durchaus mehr als sonst essen, es war im Durchschnitt aber nur ein Plus von etwa zehn Prozent. Die wöchentliche Kalorienzufuhr ist also im Gesamtergebnis immer noch geringer als regulär und der Erfolg damit nicht gefährdet. Positiv auf den Abnehmerfolg wirkt sich auch aus, dass die Leute ihre Heißhungeranfälle in den Griff bekommen.

Was passiert im Körper?

Viele Crash-Diäten scheitern, weil sich der Körper durch die plötzliche geringe Kalorienzufuhr in einer Hungersnot wähnt und auf Sparflamme schaltet, um seine Fettreserven so langsam wie möglich zu verbrauchen. Die Polster sitzen also fest und füllen sich im schlimmsten Fall sogar noch mehr, wenn wir doch wieder schwach werden. Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was wir mit einer Diät erreichen wollen. Bei der 5:2-Diät dauert die Phase des „Hungers“ dagegen so kurz an, dass der Körper nicht in Panik verfällt. Außerdem wird er durch den empfohlenen Speiseplan auch an den Fastentagen mit genügend Eiweiß versorgt, zehrt also nicht seine Muskeln auf.

Aber genug Theorie, jetzt verraten wir Ihnen, wie es geht:

Abnehmen mit der 5:2-Diät
© yurok/Shutterstock
Beim Intermittierenden Fasten tun Sie fünf Tagen in der Woche so, als wenn nichts wäre. Sie essen normal, beschäftigen sich weder mit Kalorienzählen noch mit irgendwelchen verbotenen Lebensmitteln. An den zwei Fastentagen wird es dann kurz ernst: Sie dürfen dann nur sehr begrenzt Kalorien aufnehmen, Frauen ungefähr 500 und Männer ca. 600 Kalorien. Die Fastentage müssen aber nicht aufeinanderfolgen. Wenn Sie zum Beispiel am Dienstag und Sonntag eh schon meistens ohne Schlemmereien auskommen, dann fasten Sie eben an diesen Tagen. Es ist sogar leichter, wenn Sie eine Pause zwischen den Tagen machen, denn der zweite Tag einer Diät ist ja bekanntlich immer der schlimmste. Damit Sie vor lauter Tageschieberei aber nicht ganz vergessen, die Fastentage einzuhalten, empfiehlt Frau Lange, die entsprechenden Tage im Kalender zu markieren.

Was dürfen Sie an den Fastentagen essen?

Abnehmen mit der 5:2-Diät
© og-vision/fotolia
Okay, wenn Sie nur 500 bzw. 600 Kalorien zur Verfügung haben, dann fallen die erlaubten Mahlzeiten nicht gerade üppig aus. Die vorgeschlagenen Kombinationen aus viel Protein und Gemüse haben aber durchaus einen gewissen Sättigungseffekt. Wählen Sie einfach aus Fisch, Geflügel, Fleisch, Eier, Tofu und Quark etc. Kohlenhydrate und Zucker sind dagegen Tabu! Trinken dürfen Sie Wasser, Tee oder auch Kaffee. Sie können Ihr Kalorienbudget in einer oder zwei Mahlzeiten aufbrauchen, morgens, mittags oder abends, grad so wie es Ihnen am besten passt und bekommt.

Wie auch bei anderen Abnehmstrategien wird bei der 5:2-Diät großer Wert auf Pausen zwischen den Mahlzeiten gelegt, also Finger weg von Snacks! Elisabeth Lange erklärt warum: „Gerade die Esspausen zwischen den Fastenmahlzeiten helfen dem Körper, wieder in eine entspannte Balance von Genuss und Sättigung zu gelangen.“ Heißhungerattacken auf Snacks können durch die Diät auf lange Sicht sogar verschwinden.

Meine Meinung:

Ja, ich gebe es gerne zu, ich probiere immer mal wieder die eine oder andere Diät. Im Moment versuche ich gerade mit Weight Watchers ein paar der überflüssigen Pfunde loszuwerden, die sich seit dem letzten Sommer angesammelt haben. Da ich aber Frau Inkonsequent persönlich bin, gelingt mir das mal besser und mal schlechter. Die 5:2-Diät klingt da doch schon um einiges einfacher für mich. Zwei Tage die Woche werde ich es doch wohl schaffen, mich im Griff zu haben, oder? Die Vorstellung mal einen Tag lang nur 500 Kalorien zu mir zu nehmen, schockt mich nicht so, wie monatlange Entbehrung.

Vielleicht bin ich ja auch kreativ und kombiniere einfach beide Konzepte. Wenn ich es mal wieder partout nicht geschafft habe, meine WW-Punkte einzuhalten, weil das zweite Glas Rotwein gaaaanz wichtig für mein Seelenheil war, dann schreckt mich das vielleicht dank der Fastentage nicht mehr so. Könnte klappen. Hm, ich bin gespannt ...

 
 

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