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Buchtipp "Nichts Dramatisches"

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In den neuen Kurzgeschichten der Münchner Autorengruppe „Prosathek“ ist nichts so, wie es scheint ...

Wem kann man trauen? Seiner Frau? Seinen Ärzten? Sich selbst? Die Geschichten versprechen eine neue Liebe, eine Verschwörung, großes Kino oder … doch „nichts Dramatisches“? Ganz gleich, wie es ausgeht – in „Nichts Dramatisches“ ist jeder letzte Satz auch ein erster Satz, jedes Ende wieder ein neuer Anfang. Alle Kurzgeschichten sind miteinander verkettet. Denn die jungen Autoren haben sich der Herausforderung gestellt, die ersten Sätze aus Eric-Emmanuel Schmitts Drama „Enigma“ als Rahmensätze für ihre Kurzgeschichten zu wählen.

Zur Prosathek

Die Prosathek ist eine Gruppe von jungen Autoren. 2014 kamen sie als Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität München in einem Creative-Writing-Seminar zusammen. Später beschlossen sie, auch losgelöst vom universitären Rahmen, aktiv zu bleiben und gründeten die Prosathek. Kleine literarische Häppchen von der Prosathek gibt es immer Freitags auf ihrem Blog: prosathek.com und auf facebook

Lydia Wünsch, Mitglied der Prosathek, bloggt außerdem exklusiv für WomenWeb.de

Zum Buch "Nichts Dramatisches"

Vor etwa einem Jahr haben sich die Mitglieder der Prosathek gefragt, wie sie sich das Leben ein bisschen schwerer und das des Lesers ein bisschen aufregender machen können. Eine herkömmliche Kurzgeschichtensammlung namens SOG hatten sie gerade veröffentlicht, eine neue Herausforderung musste her. Sie gestaltete sich wie folgt: Sie nahmen die ersten Sätze des Dramas „Enigma“ von Eric-Emmanuel Schmitt und beschlossen, die Lücken, die zwischen den einzelnen Sätzen waren, mit Geschichten zu füllen.

Damit gaben sie sich also nicht nur die Anfangs- sondern auch die Endsätze vor. Das Spannende am Schreiben dieser Geschichten bestand darin, sich stilvoll und elegant auf den Schlusssatz zuzubewegen. „Es hat uns viel Zeit und Arbeit gekostet, und viel Fantasie, Offenheit,  Interaktion und vor allem Lesevergnügen beschert“, so die Mitglieder der Prosathek. Die durch ihre Anfangs- und Schlusssätze verketteten Geschichten entwickeln eine Dynamik in sich selbst und zusätzlich durch ihre Verwebung miteinander.

Der Titel der Anthologie greift den letzten Satz auf, den sie aus Schmitts Drama entliehen haben: „Nichts dramatisches“. Ob die Geschichten allerdings tatsächlich so undramatisch sind, wie der Titel vorgibt, davon kann sich jeder selbst überzeugen.
Zu kaufen gibt es "Nichts Dramatisches" unter anderem hier: www.amazon.de/Nichts-Dramatisches
 
 

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