DONOTS

Punkrock ist romantisch!

WomenWeb-Redakteurin Eva Deinert hat Ingo, Eike und Alex von den DONOTS in München getroffen und gleich mal die Fragen gestellt, die sonst keiner fragen, aber jeder wissen will: Wie ist das jetzt eigentlich mit dem Sex und Rock’n’Roll? Und mit den Groupies? Und was sagen ihre Freundinnen dazu?

Was Frauen schon immer von Rockstars wissen wollten

DONOTS
Eike, Ingo, Alex von den DONOTS
und Redakteurin Eva (von links)
Die DONOTS aus Ibbenbüren gehören nun seit mittlerweile 14 Jahren zur deutschen Punk-Rock-Szene. Ihren Durchbruch hatten sie Anfang 2001 mit dem Album „Pocketrock“, die Single "Whatever Happened To The 80s" wurde ein Hit, den der ein oder andere sicher noch aus dem Radio kennt. Aber auch mit den folgenden Alben konnten die fünf Herren an ihren Erfolg anknüpfen und etablierten sich mit ihrem Gute-Laune-Rock auf dem internationalen Musikmarkt. Nun sind seit dem letzten Album „Got The Noise“ vier Jahre vergangen. Zeit für etwas Neues: Nach einem Labelwechsel und mit der Unterstützung von Kurt Ebelhäuser, der auch BLACKMAIL produziert, haben sie ein neues Album aufgenommen. „Coma Chameleon“ erscheint Ende März.

Euer neues Album „Coma Chameleon“ klingt anders als die letzten Platten. Wie kam es zu dem Wandel?
Ingo: Es ist ja vier Jahre her, seit wir die letzte Platte gemacht haben. In vier Jahren passiert ja eine Menge: Wir haben uns von unserem bisherigen Label getrennt. Im Zuge dessen haben wir uns bei der neuen Platte auch gegen das alte Produktionsteam entschieden und für Kurt Ebelhäuser, den Producer von BLACKMAIL. So wollten wir ganz andere musikalische Ansätze finden und neue Wege gehen im Studio. Nach der letzten Platte hatte eine Stagnation eingesetzt. Wir haben uns nicht mehr wohl gefühlt in dem Label-Umfeld. Jetzt fühlt es sich gerade an, als hätte man die erste Platte gemacht. Wir freuen uns gerade wie kleine Kinder, dass es endlich wieder auf Tour geht, nach Japan und hinterher Europa.

Wie seid Ihr auf den Namen „Coma Chameleon“ gekommen?
Alex: Wir haben lange überlegt, wie wir die Platte nennen. Jeder hat Ideen vorgeschlagen und wir hatten einen Berg von Titeln, die wir nach und nach alle wieder verworfen haben. Dann hat einmal Ingo mit einem Bekannten von uns telefoniert, einem Amerikaner, um ihn unsere Titel zu präsentieren und zu sehen, wie sie auf einen „native Speaker“ wirken. Er hat gefragt, was denn auf dem Cover drauf ist. Ingo hat gesagt, ein Chameleon mit einem Skelett und so. Und er fragte „Chameleon? Wie in Karma Chameleon von „Culture Club“?“ und Ingo sagte „Nee, eher ein Koma Chameleon“. Alle dachten: Ja geil, das klingt doch super!

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