War es schwer für Sie, von den Film-Sets Hollywoods auf die echten Bühnen zu wechseln?
Ich werde oft nach dem Unterschied gefragt, wie es ist, bei einem Filmset zu sein oder auf einer Bühne zu stehen. Was auf einem Filmset passiert, ist zwar echt, aber wir tun es in einem Vakuum. Es gibt keine Zuschauer, keinen Schlagzeugbeat, da klatscht keine Menge. Auf der Bühne zu stehen und live zu spielen ist etwas ganz anderes. Ich sage den Menschen immer, stellt euch vor, wie es ist, vor 30.000 oder auch 300 Leuten zu stehen. Es ist aufregender, als ihr euch überhaupt denken könnt! Und die eigene Musik vorzustellen, nicht die eines anderen, das ist das schönste.
"Let Go Tonight" ist ein Duett mit dem deutschen Popstar Nena. Wie kam das zustande? Sind Sie oder Ihre Band mit der Musik von Nena vertraut?
Wir mussten Nena nicht vorgestellt werden, tatsächlich hat John Coinman bereits vor zehn Jahren einen Song für sie geschrieben.. Es gab also von Anfang eine kleine Verbindung. Sie ist so eine gute Performerin und hat ihre eigene Karriere. Irgendjemand hat ihr geflüstert: "Würdest du gerne dieses spezielle Album unterstützen?" Und sie war so nett, ihre Fähigkeiten und ihr künstlerisches Talent einzubringen. Sie ist sehr bedacht an den Song herangegangen.
Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Gitarre spielen und an einem Mikrophon stehen?
Für mich ist es tatsächlich eine Erfüllung. Manchmal arbeiten wir im Leben wirklich hart, um einen Traum zu verwirklichen und wenn wir dann kurz davor sind, denken wir: "Wieso zur Hölle habe ich mich so angestrengt, um mich in eine Situation zu bringen in der ich so fulminant scheitern könnte?" Aber ich denke, das ist die Natur des Performens und sicher auch ein Teil von meiner Natur.