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Laith Al-Deen im Interview

Vielseitig und äußerst unterhaltsam

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Der Sänger Laith Al-Deen hat irakisch-deutsche Wurzeln, gab sich im Interview mit WomenWeb-Redakteurin Sarah Knorr aber erstaunlich deutsch. Er lachte viel, gab ironische Kommentare ab und war sehr offen. In Deutschland fühlt er sich zu Hause, mit Xavier Naidoo verbindet ihn der Patriotismus zu seiner Heimatstadt Mannheim, den amerikanischen Wahlkampf findet er übertrieben und jetzt ist er auch noch auf einer Platte zu hören die von Seemannsromantik handelt. Laith ist ein vielseitiger Mensch, mit dem man sich gerne unterhält. Aber lesen Sie selbst!

Laith über "Captain´s Club", Fernweh und andere Coversongs

Laith Al-Deen
Laith Al-Deen
Du bist einer der Sänger, die auf der Captain´s Club Platte zu hören sind. Aber Seemannsromantik, St. Pauli und Norddeutsche Musik, wie passt das zu einem gebürtigen und wohnhaften Baden-Württemberger?
Laith Al-Deen: (lacht) Ich würde mal sagen, Gott sei dank sind die Norddeutschen nicht die einzigen Seefahrer die es in unserem Land und auf der Welt gibt. Und abgesehen davon, dass meine Mutter Norddeutsche ist, gehört zur Seefahrt auch immer so was wie Fernweh, Heimweh, Sehnsucht. Von daher würde ich sagen, passe ich auch ganz gut da rein.

Hast du dir den Song „5000 Meilen von zu Haus“ selbst ausgesucht?
Jepp, also im Prinzip ging es ja darum, dass jeder was macht und jeder hat mal recherchiert. Ich hab relativ viele echte „Shantys“ (originale Seemannslieder, Anm. d. Redaktion ) ausprobiert und einige Hans Albers Sachen, aber wie Kim Frank auch bestätigt hat, sind die relativ schwierig. Das ist immer ein Stück weit ´ne Typenfrage, wer damit gut umgehen kann und wer nicht. Ich fand dann diese Freddy Quinn-Nummer, die im Original eine Bobby Bare-Nummer ist und „500 Miles away from home“ heißt. Hab dann an der ein bisschen rumgebastelt und bin damit zu Franz Plasa (Produzent der Platte, Anm. d. Redaktion) ins Studio gefahren. Alle fanden es gut und wir haben es gemacht.

Du kannst dich also voll mit dem Song identifizieren.
Ja, das auf jeden Fall. Ich mein´ das ist ja kein reines Spaßprojekt oder kein Steuerabschreibungsprojekt, sondern letztendlich war der große Spaßfaktor, dass allen klar war: Es geht hier darum ein bisschen mit Musik zu spielen und damit kriegt man jedes Musikerherz dazu, schneller zu schlagen.

Gibt es denn (alternativ zu den nordischen Songs) noch andere Lieder die du gerne covern würdest?
Da gibt´s genügend. Nun mach ich ja schon seit geraumer Zeit Musik und ich glaub´ es gibt einiges. Das schwierige ist, wenn ich jetzt anfangen würde meine ganzen Helden zusammenzubauen, dann würde das drei Platten ergeben von Blues bis Metal, was natürlich nicht ganz leicht ist. Aber ich glaub Material findet man da immer genug und letztlich geht es dabei immer darum ein Stück weit seine Persönlichkeit auszudrücken.
 

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