Peter Maffay und WomenWeb-Redakteurin Sarah Ollrog
Wenn Sie Ihrem „Ich“ vor 20 Jahren begegnen würden, was würden Sie ihm raten?
(überlegt) Trainieren, trainieren, trainieren (lacht). Ja, Training ist etwas Wunderbares – in jeder Form. Geist trainieren, Körper trainieren, schnell und trotzdem entspannt zu sein, das ist eine unglaubliche Gabe. Man braucht ja nur in die Tierwelt zu gucken, wo Instinkte funktionieren, wo Körperbeherrschung und Anpassung wichtig sind. Wenn man die Natur beobachtet, ist so viel Lehrstoff da…
Wenn Sie einen Tag in Ihrer Karriere noch einmal erleben dürften, welcher wäre das?
Obwohl das seinen Charme hatte, würde ich den ersten TV-Auftritt bei Dieter Thomas Heck in meinem schwarzen Samtanzug gerne umgehen (lacht) und ersetzen mit etwas anderem. Unter anderem wäre das der erste Auftritt mit „Tabaluga und die Reise zur Vernunft“. Er öffnete für uns eine andere Welt. Oder der Augenblick, in dem Tabaluga das erste Mal zweidimensional als Zeichnung auf dem Tisch lag. Plötzlich fing diese Figur in der Phantasie an aufzustehen und lebendig zu werden. Sie wurde immer größer und immer dominanter und irgendwann fing sie an, unser Leben zu bestimmen. Diese kleine Märchenfigur, die irgendwann mal wirklich nur ein paar Werte kennzeichnete, ist mittlerweile ein kleiner Lehrmeister geworden, der uns immer auf die Finger klopft, wenn wir Scheiße bauen (lacht).
Interview: Sarah Ollrog