Phil Vetter und Redakteurin Sarah Ollrog
Was machst Du eigentlich so, wenn Du nicht auf der Bühne stehst?
Musik ist mein Hauptberuf, aber ich habe lange Jahre hinter der Bar verbracht, wie jeder Musiker. Außerdem produziere ich auch. Meine beiden Alben habe ich zusammen mit meinem Co-Produzenten Umberto Echo produziert. Aber ich produziere auch andere Musiker. Mit Manuel Klein – ein hervorragender Songwriter aus München – mache ich gerade ein Album.
Wie wichtig sind Dir die Urteile anderer Menschen über Deine Musik? Gibt es Menschen deren Kritik Du Dir besonders zu Herzen nimmst?
Die Urteile von sehr guten Freunden, meistens sind das auch Musiker, sind schon wichtig. Das tut mir dann schon sehr weh, wenn die sagen, „dass ist nix, was Du da gemacht hast!“ (lacht)
Ist das schon mal vorgekommen?
Ja. Früher vor allem. Jetzt finden die das eigentlich alle ziemlich gut, was ich da so mache. Gottseidank!
Was hast Du für musikalische und persönliche Ziele? Oder lässt Du alles auf Dich zukommen?
Damit bin ich sehr vorsichtig geworden. Ich habe gemerkt, dass zu hohe Erwartungen an das ganze Ding sehr ungesund sind. Ich stecke mir kleine Ziele. Mein nächstes Ziel ist die Tour auf die ich mit dem neuen Album gehe. Da hoffe ich natürlich, dass es möglichst viele Leute kaufen, wobei mir klar ist, dass es heutzutage nicht mehr so einfach ist CDs zu verkaufen. Und ich hoffe, dass viele Leute auf die Konzerte kommen. Ansonsten habe ich vor wieder ein Album zu machen und bin daran bereits am arbeiten. Das dauert ja immer.
Für das Interview bedankt sich: Sarah Ollrog
Phil Vetter live:
01.05. Nürnberg
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