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Rosenstolz im Interview

Frontfrau AnNa R. über "Die Suche geht weiter"

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Wie lässt sich wahre Popkunst definieren? Vielleicht ist es die Fähigkeit, das alltägliche menschliche Gefühlschaos durch die perfekte Symbiose von Worten und Melodien zum Ausdruck zu bringen. Die Band, die das immer wieder schafft, heißt Rosenstolz. AnNa R. und Peter Plate nehmen uns das verzweifelte Ringen nach Worten ab und zeigen uns immer wieder, dass wir mit unserem Schmerz und der manchmal bohrenden Einsamkeit nicht allein sind. Auch auf dem neuen Album „Die Suche geht weiter“ bringt die Band wieder genau auf den Punkt, was es heißt mit Verlust, Traurigkeit und Liebeskummer umgehen zu müssen. Doch, wie das für sie typisch ist, zeigen uns Rosenstolz zugleich die Sonnenstrahlen, die irgendwo da hinten am Horizont durch die graue Wolkendecke brechen und uns ganz viel Kraft und Hoffnung zurückgeben. Wir haben mit AnNa R. über „Die Suche geht weiter“ gesprochen!

Das Warten hat ein Ende, doch die Suche geht weiter

Rosenstolz im Interview
Rosenstolz
WomenWeb: Seit dem 26. September steht Euer neues Album „Die Suche geht weiter“ in den Läden. Habt Ihr vor Album-Veröffentlichungen Angst vor den Reaktionen der Presse?

AnNa R.: Angst ist ein komisches Wort in diesem Zusammenhang. Sagen wir mal so, man kann es nicht jedem Recht machen. Wir freuen uns, wenn wir gut aufgenommen werden, sind wir bis jetzt ja auch. Und wenn das mal nicht klappt und es irgendjemandem nicht gefällt, muss man damit auch leben.

Ihr habt das Album „Die Suche geht weiter“ genannt. Wonach seid Ihr auf der Suche?

Wir sind nicht nach etwas Bestimmtem auf der Suche. Es geht eher um den Weg, nicht das Ziel, um die Bewegung und um die Neugierde auf jeden neuen Tag.

Was ist das Grundthema der neuen Platte?

Es ist ein Album, das sich vornehmlich mit Trauer, Verlust und dem Umgang damit beschäftigt. Natürlich setzt es sich aber auch mit dem schönen Gefühl auseinander, das da ist, wenn die Trauer ein bisschen nachlässt und man merkt, dass man weiter zusammenrückt. Plötzlich kann man sich wieder über einen singenden Vogel oder einen Sonnenuntergang freuen und kleine Glücksmomente wieder auskosten.

Im Song „Ich bin mein Haus“ heißt es „Ich bin mein Boot, das kommt, wenn ich nicht schwimmen kann“. Bedeutet das, dass man sich letztlich nur auf sich selbst verlassen kann?


Im Prinzip ja. Es klingt ein bisschen egoistisch, soll es aber nicht sein. Es soll die Besinnung auf sich selbst sein. Man kann nicht immer andere Leute für sein Leben verantwortlich machen. Man kann sich begleiten lassen und Ratschläge einholen, aber letztlich muss man die letzten Schritte ganz alleine machen. Das kann einem keiner abnehmen.

Der Song „An einem Morgen im April“ handelt vom Verlust eines geliebten Menschen. Magst Du was zum Hintergrund des Songs erzählen?

Ganz überraschend ist die Mutti von Peters Freund und Lebenspartner gestorben, ohne dass man sich darauf vorbereiten konnte oder dass es absehbar war. Außerdem war sie noch sehr jung. Das war schon für alle eine ziemlich krasse Geschichte. Damit musste man erstmal umgehen lernen, zumal sie einen ziemlich engen Bezug zur Band hatte.


 

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Unbekannter Gast  am 29.07.2011 16:30

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