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Atze Schröders geschmacklose Werbung

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Flach, flacher, am flachsten: In einem anderthalbminütigen Clip für 'Wiesenhof' hält Atze Schröder ein Würstchen in die Kamera und sagt: "Danach müssen Gina und Lisa erstmal in die Traumatherapie." Damit bezieht er sich offenbar auf Gina-Lisa Lohfink, die sich aktuell vor Gericht verantworten muss, da sie zwei Männer angeblich zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigte.

Atze Schröders geschmacklose Werbung
©Getty Images
Damit sorgt Atze Schröder jetzt für einen gewaltigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken. Der Comedian wirbt seit Jahren für die Geflügel-Firma, dessen Spot noch bis Samstag (25. Juni) online auf deren Homepage zu sehen war. Im Netz hagelte es heftige Kritik für diese geschmacklose Werbung. "Wenn jemand meint, sich über eine Vergewaltigung lustig machen zu können, zeigt das nur seinen wahren Charakter. Das ist allerletzte Schublade", schrieb eine Person auf seiner Facebook-Pinnwand. Ein anderer wird noch deutlicher: "Sie widerliches, empathieloses Stück. Sie ekeln mich dermaßen an, ich kann es kaum in Worte fassen!"

Nun meldete sich der TV-Star selbst via Facebook zu Wort: "Zum Wiesenhof-Spot möchte ich Folgendes sagen: Ich bin absolut und ausnahmslos gegen jede Form sexueller Gewalt. Seit Jahren engagiere ich mich deshalb öffentlich und finanziell für den Verein Roterkeil.net gegen Kinderprostitution. Der Werbespot ist vor einem Jahr gedreht worden und hätte niemals veröffentlicht werden dürfen. Schon gar nicht jetzt, wo er einen Bezug herstellt, der ekelhaft ist und so nie gedacht war. Wurde er aber. Ich entschuldige mich dafür. Wie es so ist im Leben, manchmal denkt man nicht nach und macht eine große Dummheit, die man hinterher bereut. Ich werde umgehend 20.000 Euro an Roterkeil.net spenden und eine Benefizshow spielen. Tut mir leid, dass ich so dämlich war. Euer Atze." Der Clip wurde mittlerweile entfernt. Der Shitstorm allerdings lässt nicht nach. Kaum jemand will die „halbherzige“ Entschuldigung annehmen. Ganz im Gegenteil: Atze wird vorgeworfen, dass er sich mit der Spende freikaufen möchte und die Entschuldigung nur aufgrund der Reaktionen im Netz aussprach – nicht weil er seine Worte wirklich bereue. Laut der allgemeinen Meinung hätte dieser Spot nie gedreht werden dürfen und wäre auch ohne den aktuellen Bezug gewaltverherrlichend und frauenfeindlich.

Sieht wohl ganz so aus, als hätte der Commedian sich mit diesem Spot gewaltig ins eigene Fleisch geschnitten. Da hätte er sich lieber ein Beispiel an Channing Tatum machen sollen. Dieser sprach sich kürzlich für ein Vergewaltigungsopfer aus: Er brachte seinen Unmut darüber zum Ausdruck, dass ein ehemaliger US-Student für die Vergewaltigung einer Frau eine relativ geringe Haftstrafe von nur sechs Monaten bekam. Der 36-Jährige, der selbst Vater einer kleinen Tochter ist, wünscht sich eine bessere Zukunft für sie und alle Frauen. "Vergewaltigungskultur ist leider ein sehr aktuelles Thema", erklärte der 'Magic Mike'-Star. "Pornos sehen heutzutage auch oft aus wie eine Vergewaltigung." 

Das sind starke Worte des US-Schauspielers. So macht man sich definitiv mehr Freunde als mit flachen Frauenwitzen.

Quellen: BANG Showbiz/ https://www.facebook.com/atzesrevolution/posts/10154962684837785:0
 
 

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