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Henning Baum im Interview

Der Schauspieler über den neuen Film 'Planes 2'

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Die Flugzeuge sind wieder los. Der Animationsfilm "Planes" startet am 14. August in die zweite Runde und Henning Baum bleibt seiner Rolle als Freund und Helfer treu: Er leiht seine Stimme einem Rettungshubschrauber. Wir haben den "letzten Bullen" zum Interview getroffen.

"Der Beruf ist doch scheiß egal!"

Henning Baum im Interview
© getty images
Was unterscheidet für Sie den ersten Teil 'Planes' vom Zweiten?

Sie gehen davon aus, dass ich den gesehen habe?

Naja, wenn Sie den zweiten Teil synchronisieren, dann sollten Sie das gemacht haben…


Ich habe ihn gesehen. Der zweite Teil ist sehr viel dramatischer und die Prüfungen, die der Held durchlaufen muss, sind ein paar Latten höher gelegt. Ich finde, dass der Film sehr gelungen ist. Es ist eine spannende Geschichte, die sich entwickelt, eine Heldenreise. Also mich hat es unterhalten. Die Figuren sind alle toll ausgearbeitet. Klasse Typen!

Da will ich gleich einhacken! Warum sollte man sich den Film also anschauen?

Das Zielpublikum sind ja erst mal Kinder. Bei WomenWeb geht es wahrscheinlich um die Muttis. Die können den aber wirklich auch anschauen! Wie jede gute Geschichte muss sie unabhängig vom Alter unterhalten. Die Hauptfigur Dusty hat ja einen kleinen Höhenflug. Dann läuft das aber nicht mehr so und er muss sich neu orientieren. Deshalb sucht er sich eine Herausforderung, der er nicht so ganz gewachsen ist und muss neue Fähigkeiten und seinen Charakter entwickeln. Das ist natürlich etwas, was jedes Kind, aber auch Erwachsene, auf sich anwenden kann.

'Planes 2' setzt sich mit Tiefschlägen auseinander. Wie kommt man denn am besten mit solchen klar?

Die gehören zum Leben dazu. Bei einem jungen Menschen findet das natürlich besonders oft statt. Es kann aber auch bei Älteren so sein und wird es sicherlich auch. Ich habe oft das Gefühl, dass ich dazu lerne oder Fehler mache und klar gibt es Situationen, in denen man etwas anders angehen hätte sollen. Der Film zeigt sehr schön, wie man das überwinden kann und daran wächst. Man muss die Tiefschläge analysieren und schauen, was dazu geführt hat. Anschließend muss man sich fragen, was man besser machen kann und dann wieder nach vorne schauen.

Im Film sind die Figuren ausschließlich Autos oder Flugzeuge… Auf was stehen Sie?


Auf alte Autos! Die Technik ist besser zu verstehen und sie sehen auch viel stylischer aus. Heute sind Autos einfach nur noch gleich und haben nicht wirklich Charakter. Flugzeuge haben natürlich auch eine große Faszination, weil sie fliegen!

Mit was haben Sie in der Kindheit gerne gespielt?
 
Mit Autos! Aber nur wenn sie einen Motor hatten. So Schiebeautos sind doch total langweilig!

In Ihrer Serie "Der letzte Bulle" sind Sie Polizist. Was ist Ihnen lieber, Polizist oder Feuerwehrmann?

Das ist ja wie Räude oder Krätze …

Tja, manchmal muss man sich entscheiden im Leben!

Also, im Privaten seh ich lieber die Feuerwehr als die Polizei. Die sind ja meistens nur Strafzettelschreiber!

Und wenn Sie sich bei den Rollen entscheiden müssten?

Das ist ehrlich gesagt scheißegal, was der für einen Beruf hat. Es geht um eine spannende Geschichte. Natürlich haben wir so viele Polizisten im Fernsehen, weil das immer angeheftet an den Krimi ist. Man könnte genauso den Feuerwehrmann in den Mittelpunkt stellen.

Henning Baum im Interview
https://www.facebook.com/DisneyPlanes
Diesmal haben Sie nicht vor der Kamera gestanden, sondern haben synchronisiert. Wie war das für Sie?

Sehr spannend! Das ist eine ganz feine Arbeit, bei der man genau hinhören muss. Durch unsere Stimme lassen wir die Figuren lebendig werden. Wenn Sie den Ton ausdrehen, funktioniert der ganze Film nicht mehr so gut. Die Stimme ist das Entscheidende!

Was unterscheidet denn das Synchronisieren vom vor der Kamera stehen?

Wir haben diesmal nur das Mittel der Stimme. Die Kamera ist ja ein optisches Medium, leider vergessen das die Film- und Fernsehmacher immer wieder. Die hauen den Figuren so viel Text drauf, dass man sich denkt: Ist das eigentlich ein Hörspiel? Ein Film könnte im Gegensatz zu einem Animationsfilm sehr gut ohne Text auskommen.

Was machen Sie dann lieber? Schauspiel oder Synchronisation?


Die Schauspielarbeit ist natürlich mein Hauptberuf. Das Synchronisieren ist eine Arbeit, die in ganz kleinen Päckchen vonstatten geht. Das ist mit sehr viel Konzentration verbunden, denn bevor man da groß ins Spielerische kommt, ist der Take schon vorbei. Insofern ist das eine etwas mühseligere Arbeit.

Was war der letzte Disneyfilm, den Sie privat geschaut haben?


Da Disney ja auch viele nicht animierte Filme macht, weiß ich das gar nicht genau. Der letzte animierte Film… Boah keine Ahnung! Besonders gut kann ich mich an Aristocats erinnern.

Der ist aber doch schon ein bisschen älter…


Ja, das bin ich ja auch! Ich habe aber auch sehr gerne Cinderella gesehen. Die habe ich geliebt!

Als Mann bzw. Junge?


Ja, Cinderella ist ja trotzdem eine super Geschichte. Es ist einfach so cool, wie die Mäuse ihr aus der Patsche helfen und wie der gefährliche Kater ausgetrickst wird.
 
 

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