Zurück zum Artikel
 

Der Motivations-Coach

Der Motivator im Interview I

Michael Kutzner verbindet die Erkenntnisse der Wissenschaft mit praktischen Erfahrungen – und gibt sein Wissen an uns weiter.

Herr Kutzner, warum ist es eigentlich so schwer sich aufzuraffen?
Für Menschen, die die enorme Bedeutung von körperlicher Bewegung und Sport erkannt haben ist es eigentlich nicht so schwer. Sie erinnern sich in schwachen Momenten an ihr letztes Erfolgserlebnis und motivieren sich schon über die Aussicht auf ein weiteres Glücksgefühl. Alle anderen haben mit konkurrierenden Motiven wie Einkaufen, Haus-Arbeiten, Oma`s Geburtstag usw. zu kämpfen. Manche vergessen einfach, sich regelmäßig zu bewegen und wenn der Rhythmus erst weg ist und die Gedanken an das letzte erfolgreiche Training so weit zurückliegen, dann bleibt der Antrieb auf der Strecke.

Wie finde ich den richtigen Zeitpunkt, um mit einem aktiveren Leben zu beginnen?
Wenn Sie sich Gedanken über ihre Gesundheit und Lebensweise machen und dann denken, dass mehr Sport und Bewegung sehr gut wären, ist der beste Zeitpunkt anzufangen. „Der Zeitpunkt ist gerade ungünstig“ ist eine der beliebtesten Ausreden, um nicht anzufangen. Wer sich diesem Vorwand bedient wird erst anfangen aktiv zu werden, wenn der Supergau (Herzinfarkt, Hirnschlag, Burn-out-Syndrom) bereits zugeschlagen hat.

Wie finde ich die Sportart die mich glücklich macht?
Eine sehr gute Frage. Stellen Sie sich die Frage, was Sie mental brauchen? Wer als Verkäuferin den ganzen Tag hunderte Menschen an sich vorbeiziehen sieht und ständig angesprochen wird, der sollte sich eher um menschenarme Sportarten und ruhige Ausdauersportarten wie Schwimmen im Bergsee oder Mountainbiking im einfachen Gelände kümmern, um einen Gegenreiz zum Berufsalltag zu setzen.

Suchen Sie sich die Sportart aus, mit der Sie Ihr mentales Ziel (Entspannung, Stressabbau, Glück, Zufriedenheit usw.) erreichen können.

Was löst den Spaß am Sport eigentlich aus?
Aus biologischer Sicht sind es bestimmte Hormone, und zwar das Dopamin und Serotonin. Dopamin signalisiert dem Gehirn den positiven Wert des Ereignisses. Als Folge dieser Verknüpfung drängt es das Gehirn zur Wiederholung. Serotonin beeinflusst Schlaf und Appetit und macht ruhig und ausgeglichen.
Und jetzt raten Sie, wodurch sich die Hormonspiegel dieser beiden Glückshormone erhöhen lassen: durch körperliche Bewegung!
Aus psychologischer Sicht löst eine gerichtete Aufmerksamkeit auf die begleitenden Emotionen die Freude aus. Nur wenn Ihr Ziel Entspannung und Spaß ist, werden Sie erstens beide Gefühle (bei intelligentem Aufbau des Trainings) wahrnehmen und zweitens das Training organisatorisch so strukturieren, das Freude und Entspannung überhaupt entstehen können.
Denken Sie hierbei an den sinnvollen Ausspruch: "Beachtung bringt Verstärkung".

Kommentar
 
unbekannter Gast
05.02.2012 12:18

Mein tägliches mentales Training beginnt in zehn kleinen Schritten aus LEBENSMUT v. PETRA MARIA SCHEID. Das ist ein Ratgeber der bei Selbstwertverlust und Ängsten sehr empfehlenswert ist. Kriegt ihr auf der schutzengelein d e Seite für 7,95 Eu - also nichts teures. Das ist auch so ein Pluspunkt von diesem Buch - keine Abzocke sondern konkrete echte Hilfestellungen wie man wieder auf die Füße kommt. Mir hat s geholfen daher mein Tip an alle.

| Inhalt melden | Kommentar hilfreich? ja / nein

 

Stichworte aus Fitness

Neueste Forenbeiträge
Mehr aktuelle Forenbeiträge

Gewinnspiele

Wise Guys - Zwei Welten

Gewinnen Sie eines von 10 Alben!

Teilnehmen Gewinnspielübersicht
Wise Guys - Zwei Welten
Ähnliche Artikel
Fitness-Artikel
Hier finden Sie alle Artikel aus dem Bereich "Fitness" im Überblick. Fitness-Artikel
 
[x] schließen
WomenWeb ist nun auch über Ihr soziales Netzwerk erreichbar. Folgen Sie uns und bleiben Sie immer top informiert.