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Den Schweinehund überwinden

Experten-Rat

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Unser Gesundheits-Experte Ingo Buckert erklärt Ihnen, wie Sie Unsportlichkeit und Trägheit den Kampf ansagen können.

Lieber Lust als Schmerz

Was hält Sie denn eigentlich davon ab, wieder mehr Sport zu treiben? Stress? Faulheit? Eher nicht. Es sind nur Ihre Gewohnheiten. Es kennt doch jeder von Ihnen diese innere Stimme, diesen inneren Widerstand, wenn es um Bewegung und Anstrengung geht. Das spüren Sie immer dann, wenn Sie etwas Neues lernen wollen oder Sie sich anstrengen müssen. „Lass das besser sein, kannst Dich nur wieder verletzen!“ Oder „Bewegen kannst Du dich doch später!“ sagen Sie vielleicht. Und wenn Sie vor spannenden Herausforderungen stehen, haben Sie vielleicht ein: „Das schaffst du sowieso nicht!“ im Kopf.

Diese Gedanken sind nicht hilfreich, da sie Sie vom aktiven Handeln abhalten. Ihre Ausreden halten Sie davon ab, Sport zu treiben. Und obwohl Ihnen auf der Treppe mal wieder die Puste ausgeht, der Hosenknopf als Geschoß durch die Küche in den Suppentopf fliegt, finden Sie gute Gründe dafür: „Du wirst eben älter!“, „Du hast keinen Bauch, das sind Liebeshanteln!“Dabei folgen Sie einem ganz einfachen Prinzip: Sie wollen schlechte Gefühle möglichst vermeiden und schöne erleben.

Also weg vom Schmerz, hin zur Lust. Das Problem dabei ist nur, wie Sie gute und schlechte Gefühle definieren: Was halten Sie für Lust, was für Schmerz? Doofe Frage werden Sie jetzt denken: „Klaro! Schmerz ist alles, was unangenehm ist: sich anstrengen, außer Puste kommen, schwitzen, auf etwas verzichten müssen und so weiter. Und Lust ist alles, was schön ist: Faulheit, Ruhe, Genuss, Entspannung …“ Das Problem an dieser Sichtweise ist uns klar: Die Perspektive ist nur kurzfristig ausgerichtet! Was langfristig wird, blenden Sie aus. Sie könnten zufriedener, stärker, ausgeglichener, glücklicher und stolzer sein, statt faul, inkonsequent und schlapp.

Bewegung kann Spaß machen

Wagen Sie einfach einen Perspektivwechsel! Es gibt viele Menschen, denen Sport Spaß macht, die gerne fit und schlank sind. Die bekommen Hummeln im Hintern nach ein paar Tagen Faulheit! Dann heißt es: „Los, beweg dich endlich wieder!“ Menschen sind ausgemachte Gewohnheitstiere. Nichts tun sie so gerne wie das, was sie schon immer getan haben. Denn dann müssen sie nicht so viel darüber nachdenken, was sie stattdessen besser machen könnten. Schließlich gibt es jeden Tag genügend Kleinkram, mit dem sie sich herumschlagen müssen – die tausend lästigen Entscheidungen des Alltags.

Es ist wichtig, dass Menschen sich bewegen. Biologisch gibt es einen angeborenen Bewegungsdrang. Doch Ihren eigenen Bewegungsdrang trainiert Ihnen die Zivilisation schnell ab: In der Schule? Zumeist stillsitzen. Im Auto? Sitzen. Bei der Arbeit? Sitzen. Vor dem Fernseher? Sitzen. Und wie immer, wenn Sie ein Verhalten oft genug wiederholen, passen Sie sich an. Sie lernen, stillzusitzen – obwohl Sie sich als Sie noch klein waren gerne bewegt haben. Mittlerweile aber findet Ihr Leben vorwiegend in engen Grenzen statt. Alles weitgehend bewegungsfrei. Was aber passiert bei so viel Bewegungsarmut? Klar: Ihre ursprünglichen körperlichen Fähigkeiten lassen nach! Sie bauen ab – und halten das für eine normale Folge des Älterwerdens, anstatt für eine Folge Ihres Bewegungsmangels.

 

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