Radeln trotz Schnee
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Wenn dann noch die Beleuchtung stimmt – empfehlenswert sind Speichendynamos, weil sie auch bei Nässe beste Dienste leisten – kann sie schon los gehen, die kühle Radlerei. "Nicht ganz", warnt Profi Judith. "Im Winter sollte man auf keinen Fall einen Kaltstart mit seinem Rad hinlegen. Die Verletzungsgefahr für Muskeln und Sehnen wäre viel zu groß." Bevor es in den Sattel geht ist also aufwärmen mit Stretching und 10 bis 15 Kniebeugen angesagt. Und auch einfach ins Blaue zu Radeln, ist in der kalten Jahreszeit wenig ratsam. Gefragt sind vielmehr geplante Routen, deren Qualität vorher überprüft wurde. Der Grund: Viele Spazierwege sind vereist und bieten statt dem gewohnten Fahrspaß ein hohes Unfallrisiko. "Apropos Risiko", bemerkt Judith Arndt noch abschließend, "bei wildem Schneetreiben, starkem Regen oder Sturm bleibt natürlich auch bei uns Profis das Bike im Keller. Statt Radeln steht dann doch eher Joggen auf dem Plan."