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Fröhliche Ostern auch für Allergiker

Den Notfall erkennen und richtig handeln

Anaphylaxie-Patienten gehören unbedingt in die Hände eines Arztes! Häufig vergeht jedoch bis zum Eintreffen eines Notarztes zu viel Zeit. Die Betroffenen haben jedoch - mit den richtigen Medikamenten ausgestattet - die Möglichkeit, im Falle einer allergischen Schockreaktion selbst aktiv zu werden. Ein entsprechendes Notfallset besteht aus einem Adrenalin-Autoinjektor, einem Antihistaminikum und Kortison. Es wird von einem Allergologen verschrieben und gibt die Sicherheit, für den Notfall gewappnet zu sein. Bereits bei ersten Anzeichen einer anaphylaktischen Reaktion wie Enge im Hals und Rachen, Juckreiz an Lippen und Gaumen, Hitzegefühl und Rötung im Gesicht sollte der Adrenalin-Autoinjektor angewendet werden. Dazu wird einfach die Schutzkappe abgezogen und der Injektor für 10 Sekunden an die Außenseite des Oberschenkels gedrückt. Durch das so injizierte Adrenalin wird der Kreislauf stabilisiert und es kann eine starke allergische Reaktion mit schweren Folgeschäden verhindert werden. Ein Antihistaminikum bekämpft die allergische Grundreaktion. Das Kortison wirkt Reaktionen entgegen, die möglicherweise erst später auftreten. Ist die Anaphylaxie mit den Medikamenten aus dem Notfallset behandelt worden, sollte sofort medizinische Hilfe angefordert werden.

Den Notfall erkennen und richtig handeln

Mehr Sicherheit für Betroffene
Besonders Menschen, die schon einmal überraschend stark allergisch reagiert haben, haben ein erhöhtes Anaphylaxie-Risiko. Betroffene sollten sich von einem Allergologen untersuchen lassen. Sind die Auslöser erst einmal richtig erkannt, können sie auch vermieden werden. Das bedeutet eine tägliche Herausforderung für Nahrungsmittelallergiker. Eine individuelle Ernährungsberatung kann dabei helfen. Informationen und Unterstützung erhalten Allergiker z.B. bei Patienten-organisationen wie dem DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.). Der DAAB bietet seine Hilfe telefonisch unter 0 21 61/81 49 40 oder über die Webseite www.daab.de an.

Weitere Informationen zum Thema Anaphylaxie gibt es unter
www.anaphylaxie-hilfe.de

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