Die IR-A-Strahlen greifen die Mitochondrien in den Hautzellen an. Diese auch als „Kraftwerk der Zellen“ bezeichneten Organellen produzieren die für alle Lebensvorgänge notwendige Stoffwechselenergie. Durch die Einwirkung von IR-A-Strahlen entstehen in den Mitochondrien aggressive Sauerstoffverbindungen, die freien Radikalen. Kommen sie in erhöhtem Maße vor, kann sich der Körper nicht mehr mit eigenen Mitteln dagegen wehren und es entsteht der sogenannte oxidative Stress. Oxidativer Stress setzt eine Zellschädigungskaskade in Gang: Er führt zu einer erhöhten Produktion von Enzymen, die Kollagen abbauen. Kollagen ist ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes der Haut, der für Feuchtigkeitsspeicherung und Elastizität verantwortlich ist. Der Eiweißabbau verringert die Elastizität des Bindegewebes und seine Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern. Die Haut wird trocken und es bilden sich Falten.