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Tabuzone Po

Was tun bei vergrößerten Hämorrhoiden?

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Die letzten Wochen des Jahres sind vor allem für Freunde kulinarischer Genüsse auch die schönsten. Doch Vorsicht! Allzu süßes Nichtstun kann sich rächen. Und zwar nicht nur auf der Waage! Denn üppige Mahlzeiten und Bewegungsmangel können den Darm träge werden lassen und so unangenehme Folgen wie Verstopfung und vergrößerte Hämorrhoiden zur Folge haben.

O du süße Weihnachtszeit! Allein der Gedanke an Lebkuchen, Spekulatius, Stollen und süßes Adventgebäck lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen. Der Geschmack von heißem Punsch und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ist mit nichts zu vergleichen. Und mal ehrlich: Schon Anfang Dezember freuen wir uns insgeheim auf das gemeinsame Essen mit der Familie an den bevorstehenden Feiertagen. Zahlreiche Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern füllen in den letzten Wochen des Jahres den Terminkalender. Zeit für die üblichen Aktivitäten nach Dienstschluss bleibt kaum – und schon gar nicht für Sport.

Süßes Nichtstun kann nach „hinten“ losgehen

Hilfe bei vergrößerten Hämorrhoiden
Bewegung hilft Ihrem Darm
©Monkey Business Images/Shutterstock
Die meisten von uns müssen wohl oder übel zugeben: In den letzten Wochen des Jahres essen wir mehr, trinken größere Mengen Alkohol, bewegen uns weniger – und stellen mit diesen Ausschweifungen nicht nur den Reißverschluss unserer Lieblingsjeans, sondern auch unseren Darm vor eine Herausforderung. Denn wenn die Ernährung nicht stimmt und Bewegung zu kurz kommt, kann das im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön nach hinten losgehen! Die Verdauung arbeitet langsamer, was die Darmentleerung erschwert. Wir fühlen uns buchstäblich verstopft, müssen stark pressen um uns zu erleichtern und leisten so, oft ohne es zu wissen, Hämorrhoiden Vorschub.

Was man über Hämorrhoiden wissen sollte

Hämorrhoiden bekommt man nicht – man hat sie von Geburt an. Das Geflecht aus arteriellen Blutgefäßen liegt etwa drei bis vier Zentimeter oberhalb des Darmausgangs im Analkanal und dient als Schwellkörper zur Abdichtung des Darms nach außen. Damit sind Hämorrhoiden also durchaus sehr nützlich! Kommt es jedoch aufgrund von schlechter Ernährung, Flüssigkeits- und Bewegungsmangel zu Darmträgheit, Verstopfung und starkem Pressen, wird der Blutfluss in den Gefäßen unterbrochen. Es kommt zu Stauungen und die Hämorrhoiden vergrößern sich und können sich sogar nach außen vor den Anus wölben. Auch eine angeborene oder erworbene Bindegewebsschwäche und die Einnahme von Abführmitteln können Hämorrhoidenbeschwerden verursachen.

Beschwerden sind für viele Menschen ein Tabuthema

Rund 350.000 offizielle Fälle von Hämorrhoidalleiden gibt es jährlich in Deutschland (1). Die Dunkelziffer liegt jedoch weit höher: Experten schätzen, dass etwa jeder Zweite betroffen ist, aus Scham aber keine medizinische Hilfe in Anspruch nimmt (1). Da sich die Beschwerden unbehandelt meist deutlich verschlimmern und in schweren Fällen sogar operativ behandelt werden müssen, sollte man seinem Po mehr Aufmerksamkeit schenken.
Ein Hämorrhoidalleiden entwickelt sich in vier Phasen:

Stadium 1: Die Hämorrhoiden sind äußerlich noch nicht zu sehen. Auf dem Stuhl, dem Toilettenpapier und in der Wäsche sind gelegentlich hellrote Blutspuren zu finden.

Stadium 2: Gelegentlich werden die Hämorrhoiden auf der Toilette herausgedrückt, ziehen sich aber meist von alleine wieder zurück. Es kann zu Brennen, Jucken und Blutungen kommen. Typisch ist das Gefühl, nach dem Stuhlgang noch immer zu „müssen“.

Stadium 3: Die Hämorrhoiden treten auch bei körperlichen Belastungen hervor und ziehen sich nicht mehr von alleine zurück. Jedoch kann man sie mit den Fingern in den Analkanal zurückschieben. Es kommt zu Nässen, Brennen, Juckreiz und Schmerzen. Zusätzlich können  Schleimabgang und Stuhlspuren in der Wäsche auftreten.

Stadium 4: Die Hämorrhoiden liegen dauerhaft außerhalb des Darmausganges und verursachen Juckreiz, Brennen, Nässen, Hautirritationen und Schmerzen. Sie lassen sich nicht mehr reponieren. Oft können Betroffene den Stuhl nicht mehr zurückhalten (Stuhlinkontinenz).

Hilfe bei vergrößerten Hämorrhoiden

Rezeptfreie Hilfe aus der Apotheke

Ein Hämorrhoidalleiden kann nur von einem Proktologen sicher diagnostiziert werden. Wer die Untersuchung scheut, kann zunächst auch selbst aktiv werden. Rezeptfreie proktologische Präparate aus der Apotheke können helfen, die Beschwerden zu lindern. Posterisan® akut Salbe mit dem Wirkstoff Lidocain wirkt rasch gegen akute Schmerzen und starken Juckreiz. Nach Abklingen der aktuen Beschwerden empfiehlt sich die Anwendung von Posterisan® protect. Es lindert leichtere Beschwerden und zögert das erneute Abklingen von Symptomen hinaus. Die pflegende Formulierung mit Jojoba-Öl und Bienenwachs legt sich wie ein Schutzmantel über die empfindliche Haut des Analbereichs, ist wasserabweisend, schützt vor Reizungen und erleichtert durch einen verbesserten Gleiteffekt den Stuhlgang.

Hämorrhoiden besser vorbeugen

Hilfe bei vergrößerten Hämorrhoiden
Gesundes Essen und viel trinken
© Philip Date;Bliznetsov/Shutterstock
Und man kann noch mehr tun, um Hämorrhoidalbeschwerden vorzubeugen. Hier die wichtigsten Dos und Donts:

Ausgewogen, fettarm und ballaststoffreich essen – zum Beispiel Vollkornprodukte, Müsli, Obst und Milchprodukte.
Viel trinken.
Auf ein gesundes Körpergewicht achten, um den Beckenboden nicht unnötig zu belasten.
Regelmäßig in Bewegung kommen. Das regt die Darmtätigkeit an und beugt Verstopfung vor!
Regelmäßig den Schließmuskel trainieren. Anspannen, für zehn Sekunden halten und jeweils 30- bis 40-mal wiederholen.
x Stopfende Lebensmittel vermeiden – Zucker, Weißmehl, Kuchen, Limonaden, Alkohol und Schwarztee.
x Keine blähenden Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Kohl verzehren.

Weitere Informationen: www.haemorriden.net


Basisinformation Posterisan akut 50 mg/g Rektalsalbe - Laien

Posterisan® akut 50 mg/g Rektalsalbe
Anwendungsgebiete:
Linderung von Schmerzen im Analbereich vor proktologischer Untersuchung und Linderung von anorektalem Juckreiz.

Enthält Cetylalkohol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Stand: 08/2014



(1) Wikipedia, November 2016

 
 

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