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Kaffee und Gesundheit

Was macht Kaffee mit Ihrem Körper?

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Kaffee ist ein Getränk, um das sich so viele Mythen ranken: Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Kaffee den Blutdruck steigen lässt, manchmal Schmerzen lindert, dem Körper Flüssigkeit entzieht und uns wach macht. Doch wie wirkt Kaffee wirklich auf unseren Körper? Wir klären Sie auf!

Fakten: Kaffee bei der deutschen Bevölkerung

Kaffee ist das beliebteste Getränk hierzulande. Laut einer Umfrage sagen 71,8 Prozent der Männer und 69,1 Prozent der Frauen, dass das schwarze Getränk ihr Wohlbefinden steigern würde. Jedoch kann sich die deutsche Bevölkerung nicht entscheiden, ob der schwarze Aufguss nun gesund oder ungesund ist. Ein erstaunlicher Fakt, denn Kaffee ist eines der meisterforschten Lebensmittel der Welt, denn jedes Jahr erscheinen immer mehr wissenschaftliche Studien. Allgemein sollte aber erwähnt werden, dass nicht das „ob“ der zentrale Punkt ist, sondern in welchem Maße man Kaffee genießt.

Was sagen Wissenschaftler

Kaffe und Gesundheit
©Shutterstock/ Coka 41
Dass Kaffee zu Bluthochdruck führt, denken viele Deutsche. Deswegen verzichten auch 33,4 Prozent auf das beliebte Getränk, wenn sie unter Hypertonie leiden. Wissenschaftliche Studien widerlegen jedoch diesen Gedanken, und sagen, dass Kaffee einen eher geringen Einfluss auf den Kreislauf hat. Kaffee kann zwar den Blutdruck kurz steigern, aber dieser normalisiert sich schnell wieder auf den Ausgangswert. Fazit: Kaffee ist kein Auslöser von Bluthochdruck.

Die angeblich entwässernde Wirkung kann auch widerlegt werden, denn wer das Heißgetränk in Maßen genießt, kann davon sogar als Flüssigkeitsquelle profitieren. Dies wurde durch eine aktuelle Studie der Universität Birmingham bestätigt.
Worauf sich Kaffee leider nicht gut auswirkt, sind die Cholesterinwerte. Die Bohnen enthalten Lipide, die den Cholesterinwert, auch wenn es in unbedenklichem Maße ist, im Blut steigern. Dieses kann jedoch verhindert werden, indem man Kaffeepads und Papierfilter benutzt, die die Lipide auffangen. Dadurch verändert sich der Cholesterinspiegel dann also kaum noch.

Auch werdende und stillende Mütter müssen auf das beliebte Heißgetränk nicht verzichten. Nur sollten sie ihre Koffeindosis von 200 Milligramm nicht überschreiten, das bedeutet nicht mehr als 2 Tassen Kaffee am Tag trinken. Koffein ist aber auch in sehr vielen anderen Getränken enthalten, zum Beispiel Softdrinks, Kakao oder Tee. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen und nicht das Risiko eingehen wollen, ihrem Kind zu schaden, können sie auf entkoffeinierten Kaffee und andere koffeinfreie Getränke umsteigen. Eine Umfrage besagt, dass 60 Prozent der befragten Mütter während ihrer Schwangerschaft, ihren Kaffeekonsum nicht oder nur leicht reduziert haben.

Senkt Kaffee das Risiko, Krebs und andere Krankheiten zu bekommen?

Kaffe und Gesundheit
©Shutterstock/ M. Dykstra
Interessante Erkenntnis: Längerer und mäßiger Kaffeekonsum kann das Risiko, an schweren Krankheiten zu erkranken, verringern! Beispiele sind Diabetes Typ 2, Alzheimer, altersbedingte Demenzformen und verschiedene Krebsformen. Welcher genaue Stoff aus dem  Kaffee diese schützende Wirkung hat, ist jedoch noch nicht entschlüsselt. Hinweise bestehen aber, dass die in Kaffee enthaltenen Antioxidantien diese schützende Wirkung verursachen könnte.

Der Kaffee-Kick!

Kaffe und Gesundheit
©Shutterstock/ Barbara Dudzinska
Ein Wachmacher ist Kaffee aber alle Mal. Dieses geschieht dank dem Inhaltsstoff Koffein, was den körpereigenen Botenstoff Adenosin hemmt. Adenosin lässt uns müde werden. Als stärkster Wachmacher gilt nach Meinung der Deutschen Filterkaffee, jedoch auch auf Espresso schwören sie gleichermaßen.

Bewiesen ist auch die schmerzlindernde Wirkung von Kaffee bei Kopfschmerzen oder Migräne, denn das Koffein verengt die Gefäße im Gehirn und verhindert damit, dass wir den Schmerz empfinden.

Ein letzter Mythos ist, dass Kaffee abhängig machen soll. Dieses ist jedoch eine falsche Vermutung, denn auch wenn viele davon überzeugt sind, dass sie die Tasse Kaffee in der Früh brauchen, ist das noch lange keine Abhängigkeit. Fakt ist, dass der Körper sich an den regelmäßigen Kaffeekonsum gewöhnt und dadurch eine Toleranz entwickelt -  jedoch ist dies nicht als Sucht oder Abhängigkeit zu bezeichnen.




(Quelle: Tchibo)

 
 

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