Am Anfang jeder Behandlung steht eine umfangreiche und individuelle Diagnose. Häufig erfordert die anschließende Therapie zunächst eine Schmerzlinderung, bevor physiotherapeutische Maßnahmen folgen. Erzielen diese Behandlungen keine Verbesserung, kommen gewöhnlich minimalinvasive Methoden zum Einsatz.
„Gerade im schwer zugänglichen Bereich der Halswirbelsäule spielt das punktgenaue Arbeiten eine wichtige Rolle“, erläutert Dr. Schneiderhan. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationen bleibt bei minimalinvasiven Techniken umgebendes Gewebe weitestgehend verschont.“ Patienten kehren nach kurzem stationärem Aufenthalt schnell in den Alltag zurück. Neben der Hitzesondentherapie, welche die Schmerzweiterleitung der Nerven unterbricht, zählt unter anderem die Mikrolaserbehandlung zu den häufig eingesetzten Methoden. Hierbei führt der Spezialist unter örtlicher Betäubung eine sehr dünne Punktionsnadel in die betroffene Bandscheibe. Durch den Laser schrumpft der Bandscheibenkern und entlastet eingeklemmte Nerven. Zusätzlich verschließen sich kleinere Risse.