Schlaflos

Wenn der Sandmann streikt

Ob Stress im Job, Sorgen in der Familie oder ganz einfach die Hektik des Alltags – oft lässt sich das am Abend nicht auf Kommando abstellen. Die Folge: Man kann nicht einschlafen oder wacht mehrmals pro Nacht auf. Klar, dass man sich am Morgen wie eine bleierne Ente fühlt. Doch wann wird aus einem vorübergehenden Schlafproblem eine behandlungsbedürftige Störung? Worauf Sie achten sollten und was Sie selbst für einen erholsamen Schlaf tun können – das erfahren Sie hier!

Beschwerden und Symptome

Schlaflos?
Foto: Bruno Passigatti/Fotolia

Schlafstörungen haben unterschiedliche Gesichter, im Wesentlichen werden drei Gruppen unterschieden:

Die erste Gruppe der Schlafstörungen zeichnet sich dadurch aus, dass die Qualität, Dauer oder der Ablauf des Schlafes beeinträchtigt ist. Man kann nicht einschlafen, wacht in der Nacht häufiger auf. Durch den nicht erholsamen Schlaf ist man tagsüber müde, unkonzentriert und reizbar.

Zu einer anderen Gruppe zählen Phänomene wie Zähneknirschen, Schlafwandeln und Schnarchen. Diese stören in der Nacht den Schläfer meist nicht, den Partner aber dafür umso mehr. Doch genau wie bei den Ein- und Durchschlafproblemen kann es zu Tagesmüdigkeit und, Verspannungen und Konzentrationsschwierigkeiten kommen, denn dem Körper fehlt die nötige Erholungsphase.

Nur ein kleiner Teil der Schlafstörungen stellt ein Symptom einer ernsteren psychiatrischen oder neurologischen Erkrankung dar – dazu gehören zum Beispiel Depressionen. Diese Krankheiten gehören in jedem Fall in die Hände eines Facharztes.
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