Dies ist nicht immer einfach. Es gibt eine Faustregel: Hautkrebs hat meist drei verschiedene Farben: Braune, schwarze und weiße Stellen. Die Flecken haben typischerweise einen erhabenen Randwall. Besonders charakteristisch sind schwarze Ausläufer, die meist spitz über den Rand hinaus ins gesunde Gewebe wandern. Hellhäutige Typen sind stärker hautkrebsgefährdet und vertragen oft nur ein Viertel so viel Sonne wie dunkle Typen. Eine Krebserkrankung hängt aber auch immer von dem Abwehrsystem des Menschen ab. Denn normalerweise erkennt unser Immunsystem die entarteten Zellen und entsorgt sie sofort. Da unsere Abwehr aber nach neuesten Forschungen zu 50 Prozent seelisch gesteuert ist, können noch ganz andere Faktoren die Abwehr schwächen. "Ich empfehle immer, aufmerksam seinen Körper zu beobachten. Denn jeder merkt an sich selbst am besten, ob sich die Haut verändert, ob im Sommer viele Flecken dazu kommen oder nicht. Und wenn man sich gestresst fühlt, dann sollte man zum höheren Lichtschutzfaktor bei der Sonnencreme greifen. Wenn man dennoch unsicher ist, sollte man sich nicht scheuen, einen Arzt aufzusuchen!", so Mansmann.