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Erste Hilfe bei Sportverletzungen

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Mildes Frühlingswetter lockt viele Sportler und Naturliebhaber ins Freie. Beim Wandern, Joggen oder Nordic Walking hat man sich schnell einmal vertreten und sich damit eine Verletzung zugezogen. Befolgt man das PECH-Regel-Schema nach Prof. Böhmer. Hat man ein wichtiges Handwerkszeug zu Erste-Hilfe Maßnahmen am Unfallort parat.

P.E.C.H.

Erste Hilfe bei Sportverletzungen
© Valua Vitaly/Shutterstock
P – Pause
Sofort mit dem Sport aufhören. Das Gelenk oder den schmerzenden verletzten Bereich sofort ruhig stellen.

E – Eis
Die schmerzende Stelle mit Eis-Spray, Kühl-Pad oder einem kalten Waschlappen kühlen. Dadurch verengen sich die Blutgefäße und der Stoffwechsel verlangsamt sich, die Einblutung und die Schwellung wird reduziert. Eis nie direkt auf die Haut legen, dadurch entsteht unter Umständen ein Kälteschaden. Die Dauer des Kühlvorgangs ist unter subjektivem Gesichtspunkt zu sehen.

C – Compression
Zur Schwellungsminderung sollte außerdem zusätzlich ein Druckverband angelegt werden, der die Durchblutung jedoch nicht unterbindet. Die Wunde muss regelmäßig geprüft werden, um unter Umständen bei einer Blaufärbung sofort einzugreifen und den Verband entsprechend zu lösen.

H – Hochlagerung
Das Hochlegen des verletzten Bereiches bewirkt eine Erleichterung des Blutrückflusses bzw. der Schwellflüssigkeit. Die Hochlagerung für die ersten 48 Stunden sollte daher dringend vollzogen werden.

Was kann man präventiv machen, um Sportverletzungen zu meiden?

Man unterscheidet zwischen endogenen und exogenen Verletzungen. Exogene Verletzungen sind z.B. ungünstige Rahmenbedingungen wie z.B. unangepasste Sportausrüstung. Endogene Verletzungen sind Selbstüberschätzung bei unzureichendem Trainingszustand und die damit verbundene, geistige und körperliche Ermüdung oder evtl. fehlende Elektrolyte oder auch statische Probleme mit einer Körperfehlstellung aufgrund vergangener Verletzungen.

Man minimiert das Verletzungsrisiko, indem man sich an einen angepassten Trainingsplan hält, das Leistungsvermögen im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten steigert und sich nicht übernimmt bzw. zu sehr herausfordert. Jedes Training beginnt mit einem lockeren Aufwärmen und dem Dehnen der Muskulatur. Bei Trainingsende sollten die beanspruchten Muskelpartien nochmals besonders ausgiebig gestreckt werden. Passendes Schuhwerk und entsprechende Kleidung bzw. sonstige Ausrüstung ist ein Muss und sollte unter technischem und nicht zu sehr unter modischem Aspekt, wie es besonders bei Fashion Victims der Fall ist, gesehen werden. Und selbstverständlich ist es dringend notwendig auf eine gute körperliche Verfassung zu achten. Damit steht dem Freizeitsport nichts mehr im Wege.


Text: medicalpress.de

 
 

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