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Der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen schlagen

Tagsüber ausgeglichen, abends wohlig müde

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Endlich! Der Frühling rückt näher! Wir merken es vor allem daran, dass die Tage langsam wieder länger werden. Früher hell und später dunkel – die meisten Menschen fühlen sich jetzt viel frischer und sind voller Tatendrang. Morgens mit dem Fahrrad ins Büro, mittags in der warmen Frühlingssonne spazieren gehen, nach Feierabend ohne Stirnlampe joggen oder Inlineskaten und am Wochenende mit den Kindern auf dem Spielplatz toben… Wer hat sich nicht den ganzen Winter darauf gefreut? Umso schlimmer, wenn man ganz plötzlich im Frühling mit starker Müdigkeit zu kämpfen hat und sich deshalb an den lang herbei gesehnten Aktivitäten gar nicht richtig freuen kann. Woran liegt’s und lässt sich etwas dagegen tun?

Hormonschwankungen machen müde

Frühjahrsmüdigkeit
© Dragan Trifunovic/shutterstock.com
Müde und ein wenig träge im Winter – das ist für die meisten von uns Normalität. Das liegt vor allem daran, dass der Körper durch einen Mangel an Tageslicht in der dunklen Jahreszeit nur geringe Mengen vom sogenannten „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin produziert. Denn vor allem über die Haut nehmen wir Tageslicht auf – und davon im Winter wegen der kurzen Tage und dicker Kleidung oft zu wenig.

Wenn dann im Frühling die Sonne wieder länger scheint und man sich mehr im Freien aufhält, füllt der Körper seine leeren Serotonin-Speicher wieder auf. Dabei geht gleichzeitig die Produktion des schlafregelnden Hormons Melatonin zurück. Bis sich Serotonin- und Melatonin-Spiegel wieder eingependelt haben, dauert es meist einige Wochen. Das Schwanken während der Umstellung im Frühjahr kostet den Körper Energie und bringt das Schlaf-Wach-Empfinden so durcheinander, dass sich viele Menschen trotz der schönen Sonnenstrahlen erst einmal müde und schlapp fühlen. Auch die in unseren Breiten übliche Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit bedeutet einen Eingriff in den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und belastet feinfühlige Menschen zusätzlich.

Milde Temperaturen, niedriger Blutdruck

Frühjahrsmüdigkeit
© NatUlrich/shutterstock.com
Nicht nur schöne Seiten haben auch die milderen Temperaturen im Frühling. Zwar freuen wir uns schon seit langem auf fröhlich-frische Frühjahrsmode und können es kaum erwarten, Mütze, Schal, Handschuhe und Winterstiefel endlich in den Schrank zu räumen. Doch wussten Sie: Wärme dehnt die Blutgefäße aus, und in der Folge sinkt der Blutdruck. Müdigkeit und Antriebslosigkeit können dann erst einmal die Folge sein – bis man sich an die wärmeren Temperaturen gewöhnt hat. Was ebenfalls nur wenigen bewusst ist: Im Winter wird es nicht nur draußen kalt, sondern auch die Körpertemperatur sinkt um wenige Zehntel Grad Celsius. Steigt sie im Frühling wieder auf die normale „Betriebstemperatur“ von 37 Grad an, bedeutet dies für den Organismus eine Umstellung, die ihn anstrengt und müde macht.
 

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Unbekannter Gast  am 09.03.2012 15:33

Schöne Tipps!

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