Die Säureentschlackung können Sie ankurbeln, indem Sie sich viel bewegen. Während ohne ausreichende Aktivität der Stoffwechsel nur lahm verläuft, sorgt Bewegung für eine gute Durchblutung, regt die Organtätigkeit an und trägt zu einem zügigen Abtransport der Schlacken und Säuren bei. Sport ist also bei der Entsäuerung die ideale Unterstützung zu einem entsprechenden Speiseplan. Er zeigt allerdings nur Nutzen, wenn er regelmäßig, d.h. zumindest dreimal wöchentlich betrieben wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie sich über Gebühr schinden müssen, um positive Effekte zu erzielen. Im Gegenteil: Überanstrengung ist alles anderen als ratsam, denn übermäßige Verausgabung führt sogar gerade zu Übersäuerung! Den Grund dafür vermuten Wissenschaftler in einem Missverhältnis von Sauerstoff- und Mineralstoffversorgung und dem Abbau von überschüssiger Milchsäure, die bei Hochleistungssport produziert wird.
Saunabesuche sind ebenfalls ein willkommenes Komplement zu anderen Entsäuerungsmaßnahmen: Schwitzen hilft bei der Entsorgung überschüssiger Säuren, die auch über die Hautporen ausgeschieden werden können.
Moorbäder und Thermalbäder stellen ebenso eine gute Hilfe dar, denn die Heilwässer enthalten viele basische Mineralsalze, die über die Haut aufgenommen werden. Aber
auch einfache Wannenbäder mit basischen Zusätzen zeigen Wirkung:
Sie können sich zu Hause so ein Heilbad gönnen, indem Sie etwa 100g Natriumbicarbonat auflösen. So ein Bad stärkt nebenbei auch die Abwehrkräfte!
Zuguterletzt ist es wichtig, sich nicht zuviel Stress auszusetzen. Stress kurbelt nämlich die Produktion von Salzsäure im Körper an. Gleiches gilt übrigens für Lärm. Den Stressfaktor auszuschalten ist zwar leichter gesagt als getan, aber man sollte zumindest versuchen, für genügend Ausgleich und Entspannung zu sorgen und sich nicht unnötig unter Druck zu setzen.
Es ist also gar nicht so schwer, etwas gegen Übersäuerung und für Gesundheit und Wohlbefinden zu tun!