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Wegweiser für junge Zähne

Wie moderne Zahnspangen Fehlstellungen korrigieren

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Hervorstehende Eckzähne, Über- oder Unterbiss – bei mehr als der Hälfte aller Kinder diagnostizieren Ärzte Zahnfehlstellungen. Um diese zu korrigieren, kommen individuell angepasste Zahnspangen zum Einsatz. Aber ist das wirklich nötig und was muss man als besorgte Eltern wissen? Die Zahnarztpraxis Michalides und Lang klärt auf!

Zahnwechsel abegeschlossen

Zahnspangen
„Generell gilt, dass Zähne und Kiefer am besten auf die Behandlung ansprechen, wenn sich der Knochen noch im Wachstum befindet“, erklärt Emanuela Michalides, Zahnärztin der Zahnarztpraxis Michalides & Lang. „Der Zahnwechsel sollte aber abgeschlossen sein, sodass wir die Therapie meist zwischen 11 und 13 Jahren durchführen.“ Oft korrigieren Zahnspangen dabei nicht nur optische Makel, sondern beugen auch gesundheitlichen Problemen vor. Diese reichen von eingeschränkter Kau- und Sprechfunktion über erhöhtes Kariesrisiko bis hin zu Kopf- und Rückenschmerzen durch Kieferfehlstellungen.

Für jeden das richtige Modell

Ob herausnehmbare oder fest sitzende Spangen zum Einsatz kommen, hängt von der jeweiligen Zahn- und Kiefersituation ab. „Gewöhnlich erzielen wir mit festen Lösungen größere Kräfte, sodass wir hiermit bei Bedarf die Lage der Zahnwurzel verändern können“, erläutert Emanuela Michalides. „In vielen Fällen setzen wir auf eine kombinierte Behandlung, bei der die erste Korrektur mittels einer herausnehmbaren Spange erfolgt und wir anschließend ein fest sitzendes Modell einsetzen. Je nach Umfang der Fehlstellung erstreckt sich die Therapie meist über ein bis drei Jahre. 

Druck- und Spannungsgefühle, die häufig dazu verleiten, die Spange herauszunehmen, lassen in der Regel innerhalb der ersten Tage nach. „Um ein langfristiges Ergebnis zu erzielen, erfolgt im Anschluss an die Korrektur eine Stabilisierung, damit die Zähne nicht in ihre ursprüngliche Position zurückkehren“, ergänzt Emanuela Michalides. „Entweder geschieht dies mithilfe eines herausnehmbaren Modells oder mittels eines sogenannten Kleberetainers, einem dünnen Draht, den wir fest auf der Rückseite der Zähne aufbringen.“ Letzterer hat den Vorteil, dass Patienten ihn weder spüren noch sehen und er im Gegensatz zu herausnehmbaren Modellen keinen aktiven Einsatz der Patienten erfordert.

Von bunt bis dezent

Zahnspangen
© Jacek Chabraszewski/ shuttertsock.com
Heute gelten Zahnkorrekturen bei vielen Kindern als selbstverständlich. Da verwundert es nicht, dass manche die Spange als Schmuck betrachten, den sie entsprechend gestalten möchten. Bei fest sitzenden Modellen stehen etwa farbige Gummis zur Wahl, die jedes Bracket zieren. Bei herausnehmbaren Spangen lässt sich der Kunststoffteil, der im Gaumen sitzt, farbig oder mit Logos gestalten. „Für Patienten, die es unauffälliger mögen, bieten sich dagegen transparent wirkende Keramikbrackets an“, weiß Emanuela Michalides. So lässt es sich auch mit Spange fröhlich und unbeschwert Lächeln und Spaß haben.
 
 

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