Experten nennen Maßnahmen, die jede Frau ergreifen kann, um sich vor Brustkrebs so gut wie möglich zu schützen: Mammografie, Ultraschall und Tastuntersuchungen durch den Arzt oder sich selbst. „Es ist ungeheuer wichtig, dass sie ihre Brust kennen lernen und aufmerksam gegenüber Veränderungen sind“, unterstreichen Frauenärzte. Nach deren Erkenntnissen werden die meisten Knoten in der Brust von den Frauen selbst ertastet. Dies sei jedoch kein Grund zur Panik: 80 Prozent der Veränderungen sind gutartig. Frau sollte aber unbedingt zum Arzt gehen, nichts verdrängen und die Sache abklären lassen.
Neben umfassenden Fakten über Entstehung von Brustkrebs, wobei die Medizin bisher noch immer keine exakten Forschungsergebnisse besitzt, und den unterschiedlichen Arten dieser Erkrankung geben Frauenärzte auch ganz praktische Tipps für bereits erkrankte Frauen: „Ein Knoten wird entdeckt, was nun?“ Broschüren schildern aus der Sicht von Betroffenen den „langen Marsch durch die medizinischen Instanzen“ wie Diagnostik oder Behandlungsmöglichkeiten wie Operation, Chemotherapie, Bestrahlung, Tumorklassifikation und Nachsorge, wobei auch alternative Methoden wie Meditation oder Mistel- oder Sauerstoff-Therapie nicht zu kurz kommen.