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Wie Frauen den Wechsel mithilfe der modernen Medizin meistern

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Der Wunsch nach einer individuellen und gezielten Therapie in den Wechseljahren lässt sich dank modernster medizinischer Methoden erfüllen!

Hormonersatztherapie in den Wechseljahren
© Thinkstock/Schuster PR
Beim Thema Wechseljahre setzt bei immer mehr Frauen ein Umdenken ein. Verständlich: Mit Mitte 40, Mitte 50 stehen moderne Frauen meist voll im Leben. Hitzewallungen, Schweißausbrüche und hormonell bedingte Schlafstörungen stellen dann eine große Einschränkung dar. Die gute Nachricht: Der Wunsch nach einer individuellen und gezielten Therapie mit möglichst geringen Risiken lässt sich dank modernster medizinischer Methoden tatsächlich erfüllen!

Zu Beginn der Wechseljahre kommt es bei 70 bis 80 Prozent (1) der Frauen zu ersten Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen. Und je stärker die Beschwerden werden, desto mehr fühlen sich die Betroffenen in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Frauen früherer Generationen ertrugen Wechseljahresbeschwerden meist einfach klaglos, oft aus Mangel an Information. Ganz anders die sogenannten „Babyboomerinnen“, die jetzt ins Klimakterium kommen: Sie sind selbstbewusst und legen Wert auf kompetente ärztliche Beratung und Information. Viele von ihnen denken zu Beginn des Klimakteriums über eine Hormontherapie nach und fragen sich: Wie hoch ist das Gesundheitsrisiko? Wie sicher werden Beschwerden gelindert?

Keine Hormonersatztherapie ohne gründlichen Check-up

Frauenärzte nehmen die Fragen ihrer Patientinnen heute ernster als je zuvor. Sie sind der beste Ansprechpartner, wenn sich zwischen Mitte 40 und Mitte 50 langsam die hormonelle Achterbahn der Wechseljahre in Bewegung setzt. Frauen dürfen von ihrem Gynäkologen eine kompetente medizinische Beratung erwarten — mit dem Ziel einer maßgeschneiderten Hormonersatztherapie, die sich an ihren individuellen Beschwerden orientiert. Wichtig: Keine Therapie ohne gründlichen Check-up. Neben Fragen zur Gesundheitsvorgeschichte der Patientin empfiehlt die internationale Fachgesellschaft Endocrine Society ein Screening, das Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit von Brustkrebs und Herzgefäßerkrankungen gibt (2). Doch auch ein Blick auf die Waage ist unerlässlich. Denn das Körpergewicht lässt eine Aussage über das zu erwartende Thrombose-Risiko zu: Übergewicht bzw. Adipositas mit einem BMI über 30 bedeuten eine etwa dreifach erhöhte Thrombose-Gefahr.

Was für die optimale Therapie-Strategie wichtig ist

Hormonersatztherapie in den Wechseljahren
© Thinkstock/Schuster PR
Eine moderne Hormonersatztherapie sollte stets individuell auf die Anwenderin zugeschnitten sein — mit dem Ziel, ihre Gesundheitsrisiken zu reduzieren und ihre Lebensqualität zu verbessern. Das heißt, dass der Frauenarzt bei der Ermittlung einer optimalen Therapie-Strategie nicht nur die Ergebnisse klinischer Untersuchungen, sondern auch die persönlichen Anliegen, Beschwerden und gesundheitlichen Probleme der jeweiligen Patientin berücksichtigt. So ist nach Auffassung von Experten für Frauen mit hohem Sicherheitsbedürfnis die Therapie mit einem so gering wie möglich dosierten Östradiol-Gel besonders empfehlenswert — ebenso wie für Patientinnen mit Risiko-Faktoren.

Wann Frauenärzte zur transdermalen Therapie raten

Vor allem Frauen mit erhöhtem Körpergewicht oder einer familiär bedingten Thrombose-Neigung sind mit dem Östrogen-Abkömmling Östradiol in Form eines rezeptpflichtigen Gels (etwa Gynokadin® Dosiergel) gut beraten. Die transdermale Aufnahme des Wirkstoffes über die Haut hilft Gefäßverschlüssen vorzubeugen. Anders als bei der Einnahme von Tabletten, wird das Thrombose-Risiko durch die transdermale Anwendung über die Haut nicht erhöht (3). Doch auch Frauen ohne besondere gesundheitliche Risiko-Faktoren profitieren von der hohen Sicherheit einer transdermalen Hormontherapie.

Hormonersatztherapie kann Diabetes-Risiko senken

Wie Analysen aus der US-Studie „Women’s Health Initiative“ (WHI) von 2002 und 2004 zeigen, sollte eine Hormonersatztherapie innerhalb von 10 Jahren nach der letzten Regelblutung bzw.spätestens bis zum 60. Lebensjahr begonnen werden (6). So verringern sich die Gesamtsterblichkeit der Frauen und das Risiko für Diabetes. Nationale und internationale Fachgesellschaften empfehlen die Hormonersatztherapie heute nach dem Grundsatz „So früh wie notwendig, so niedrig dosiert wie möglich und so lange wie nötig“. Vor allem Östradiol-Gel (wie Gynokadin® Dosiergel) zeichnet sich dabei durch seine sehr präzise Dosierbarkeit in kleinen Schritten sowie durch die Möglichkeit der freien Kombination mit Gestagenen aus. Bei Schlafstörungen empfehlen Experten die abendliche Einnahme von Progesteron (4).

Vorsicht im Umgang mit pflanzlichen Hormonen!

In der Annahme, mit pflanzlichen Östrogenen — etwa aus Rotklee oder Soja — ihren Hormonhaushalt ohne unerwünschte Nebenwirkungen pushen zu können, greifen manche Frauen auf freiverkäufliche Phyto-Hormone zurück. Doch Vorsicht: Die Wirkung ist meist nicht ausreichend untersucht und „pflanzlich“ bedeutet nicht immer auch „harmlos“. In jedem Fall sollte man sich zuvor mit dem Frauenarzt beraten, der bei allen Fragen zum Thema Wechseljahre der richtige Ansprechpartner ist.

Weitere Informationen, Broschüren zum kostenlosen Download und den Selbsttest „Bin ich schon in den Wechseljahren“ gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de.

Quellen:
(1) Bühling KJ: Hormonersatztherapie: Sichtweise von Frauenärzte sowie Patientinnen zur HRT, Frauenarzt 54 (2013) Nr. 5; 472-475
(2) Stuenkel CA et al. J Clin Endocrinol Metab 2015; 100: 3975–4011
(3) Canonico M et al Circulation 2007;115:840–5.
(4) Symposium „Hormontherapie auf den Punkt gebracht“ anlässlich des Fortbildungskongresses der frauenärztlichen Bundesakademie in Düsseldorf am 4. März 2016, DR. KADE / BESINS Pharma GmbH

 
 

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Unbekannter Gast  am 02.05.2016 18:15

Wechseljahre sind keine Krankheit. Wir sind keine behandlungswürdige Wesen. Hört der Schwachsinn denn nimmer auf. www.von-gradowski.de

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