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Mit einem Progesteronmangel fängt es an

Wechseljahre: Wenn die Regel zur Ausnahme wird

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Wenn die Wechseljahre beginnen, wird der Zyklus oft unregelmäßig, die Blutung stärker und schmerzhafter. Das stellt zum einen die Geduld der Frauen auf eine harte Probe, kann aber auch verunsichern oder Ängste schüren. Was jetzt hilft? Ein offenes Gespräch und eine Untersuchung beim Frauenarzt!

Wechseljahre: Mit einem Progesteronmangel fängt es an
© absolut / Shutterstock.com
Mit schöner Regelmäßigkeit, circa alle 28 Tage, ist die Monatsblutung jahrzehntelang ein verlässlicher Begleiter vieler Frauen. Doch in den Wechseljahren wird der Zyklus plötzlich unberechenbar. Mal kehrt die Menstruation schon nach zwei oder drei Wochen wieder, manchmal lässt sie 50 Tage und länger auf sich warten. Oft gesellen sich Schmier- und Zwischenblutungen dazu. Meist zeigen sich erste Zyklusunregelmäßigkeiten schon ab Mitte 40.

Manchmal erkennen Frauen das beginnende Klimakterium auch an einer häufigeren und schwächeren Periode. Vielen macht es dann auch Angst, wenn die gewohnt regelmäßigen Zyklen aus dem Gleichgewicht geraten. Sie sorgen sich, dass eine Krankheit dahinterstecken könnte oder eventuell auch eine späte Schwangerschaft.

Mit einem Progesteronmangel fängt es an

Doch in den allermeisten Fällen kann der Frauenarzt glücklicherweise Entwarnung geben. Denn Zyklusveränderungen haben in dieser Lebensphase einen ganz natürlichen Grund: Vor den Wechseljahren wird der Monatszyklus optimal von den beiden Sexualhormonen Östrogen und Progesteron ausbalanciert. Zu Beginn des hormonellen Umbruchs jedoch nimmt zuerst die Produktion von Progesteron in den Eierstöcken ab. In den fruchtbaren Jahren der Frau wird das Hormon vom Gelbkörper hergestellt, der nach dem Eisprung entsteht. Progesteron bereitet den Körper auf eine Schwangerschaft vor. Kommt es nicht dazu, bildet sich der Gelbkörper zurück – die Menstruation setzt ein. Mit zunehmendem Alter verkürzt sich die Gelbkörperphase und es gibt immer mehr Zyklen ohne Eisprung, die Progesteron-Produktion wird langsam, aber sicher eingestellt. Der Körper braucht es jetzt nicht mehr zur Einnistung einer befruchteten Eizelle und den Erhalt einer Schwangerschaft

Östrogen gewinnt jetzt die Oberhand

Nimmt der Progesteron-Spiegel im Blut langsam ab, entsteht im Körper ein relativer Überschuss an Östrogen. Die Frau spürt das zum Beispiel an schmerzhaften Wassereinlagerungen in den Brüsten. Erst später sinkt der Östrogenspiegel stärker ab. Dies wiederum führt oft zu den für viele Frauen unangenehmsten klimakterischen Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Insgesamt können sich die hormonellen Umbauprozesse über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren erstrecken.

Hormoneller Ausgleich

Wechseljahre: Mit einem Progesteronmangel fängt es an
© absolut / Shutterstock.com
Belastet die hormonelle Achterbahnfahrt Frauen sehr, sollten sie sich ihrem Frauenarzt anvertrauen. Dann kann eine moderne Hormonersatztherapie (HRT) die Beschwerden bessern und wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen. Immer mehr Frauenärzte verordnen heute eine ganz individuell auf die Frau zugeschnittene Hormonbehandlung. Zu den modernsten Methoden gehört bioidentisches Östradiol in Gelform (wie etwa Gynokadin® Dosiergel). Es schleust das Hormon Östradiol durch die Haut in den Körper, ohne dabei die Leber zu belasten. Das Gel ist gut verträglich und kann ganz auf den individuellen Bedarf eingestellt und niedrigst dosiert werden.

Frauen mit Gebärmutter brauchen zusätzlich Progesteron

Haben Frauen noch ihre Gebärmutter, stellt der Gynäkologe meist ein Rezept über eine moderne Kombination von Östradiol und bioidentischem, mikronisiertem Progesteron aus. Denn Östrogene allein führen zu einem übermäßigen Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und erhöhen somit die Gefahr für ein Endometrium-Karzinom. Natürliches Progesteron (z. B. Utrogest®) wird aus pflanzlichen Substanzen wie dem Diosgenin der Yamswurzel gewonnen und entspricht in seiner Molekülstruktur dem körpereigenen Hormon.

 
 

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