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Sommer, Sonne, ... Scheidenpilz

„Mit den richtigen Tipps juckt‘s mich nicht!“

Drei von vier Frauen leiden einmal im Leben unter einem Scheidenpilz, viele sogar mehrmals. Und wie es so ist – oft unpassend im Urlaub. Doch warum gerade dann? Wie kann man die "juckende Plage" vermeiden? Was hilft schnell gegen den Scheidenpilz, wenn er doch da ist? Wir haben die Antworten.

Hefepilze sind verantwortlich

Sommer, Sonne, Scheidenpilz: Mit richtigen Tipps vorbeugen
© fotolia / NightOwlZA
Experten gehen davon aus, dass Frauen aufgrund von Reisestress und Klimawandel im Urlaub besonders anfällig sind. Denn Hektik und Anspannung vor der Reise schwächen das Immunsystem. Ist die körpereigene Abwehr erst einmal außer Gefecht gesetzt, kann das warme Klima am Urlaubsort eine Infektion begünstigen. In einer warmen und feuchten Umgebung fühlen sich Pilze besonders wohl, ihre Sporen können sich ungehindert ausbreiten und zu einer Infektion mit quälendem Juckreiz, Brennen, Ausfluss, Rötung und Schwellung führen.
Sommer, Sonne, Scheidenpilz: Mit richtigen Tipps vorbeugen
Candida Albicans
Ein Hefepilz namens Candida albicans ist für das Frauenleiden verantwortlich. Der Pilz ist zwar bei gesunden Menschen an verschiedensten Stellen des Körpers vorhanden, auch in der Intimzone. Dort wird eine übermäßige Vermehrung durch das gesunde, natürlich vorhandene saure Milieu der Scheidenflora gebremst. Doch wenn dieses saure Milieu der Scheidenflora nicht mehr intakt ist, können sich Pilze ausbreiten und zu einer Infektion im Intimbereich führen.

Auslöser dafür können u.a. eine veränderte Bakterienflora nach Antibiotika-Einnahme, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder auch eine Hormonumstellung während der Pubertät, Schwangerschaft oder der Wechseljahre sein. Aber auch eine übertriebene Intimhygiene mit reizenden und parfümierten Stoffen, enge, synthetische Kleidung oder nasse Badekleidung können für ein Klima sorgen, das für die Vermehrung der Pilze optimale Bedingungen bietet.

Typische Symptome

  • Starker Juckreiz in der Intimregion
  • Geschwollene und gerötete Haut
  • Quarkähnlicher, meist geruchloser, manchmal hefeähnlich riechender Ausfluss
Achtung! Ein unangenehm fischartig anmutender Ausfluss lässt auf eine bakterielle Scheideninfektion schließen. Dann ist ein Arztbesuch empfehlenswert.

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