Brustkrebs: Früherkennung rettet Leben

Frauen sollten Krebsvorsorge nutzen

Alarmierend: Immer weniger Frauen nutzen die Krebsvorsorge. Die gefürchtete Diagnose muss heute kein Todesurteil mehr sein - vorausgesetzt der Krebs wird frühzeitig erkannt.

Brustkrebs
Die Diagnose „Krebs“ kann jede von uns treffen - jederzeit. Kaum eine andere Krankheit wird so gefürchtet. Doch Krebs muss heute kein Todesurteil mehr sein - sofern er rechtzeitig erkannt wird. Und genau da liegt das Problem. Immer weniger Frauen nutzen die Krebsfrüherkennung. Dabei könnte regelmäßige Vorsorge jeder dritten Krebspatientin das Leben retten. Egal um welche Krebsart es sich handelt, die Behandlungsmöglichkeiten und Überlebenschancen verbessern sich mit jedem Tag, an dem die Erkrankung früher entdeckt wird. Der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) nahm die zunehmende Vorsorge-Trägheit zum Anlass, die bundesweite Früherkennungsinitiative „Frauen gegen Krebs“ zu starten. Mit Aufklärung, Information und einer Postkartenaktion sollen Frauen wachgerüttelt werden. Die Postkarten liegen bei den Frauenärzten im Wartezimmer aus oder werden von ihnen persönlich überreicht. Die Patientinnen sollten sie dann an ihnen bekannte Frauen wie Freundin oder Mutter schicken, um sei so auf die Früherkennungsuntersuchung aufmerksam zu machen.
Brustkrebs
Unterstützt wird das Projekt von Andrea Sixt sowie den Schauspielerinnen Christine Neubauer und Christiane Krüger. Dass Früherkennung lebenswichtig ist, musste die Autorin Andrea Sixt vor einigen Jahren selbst erfahren. Bei einer halbjährlichen Krebsvorsorgeuntersuchung entdeckte ihr Gynäkologe einen aggressiven Krebstumor. „Frauen müssen einfach mehr Verantwortung für sich übernehmen. Die Menschen schenken ihrem Auto mehr Aufmerksamkeit als ihrem Körper“, warnt Andrea Sixt. Sie war verantwortungsvoll - und ist heute geheilt. Keine Chance für Brustkrebs & Co. Jährlich erkranken ca. 47 000 Frauen an Brustkrebs. Täglich sterben etwa 50 Patientinnen an der gefürchteten Erkrankung. Das Interesse an der Krebsvorsorge nimmt jedoch ab. Kaum zu glauben: Zahlreiche Frauen ertasten eine auffällige Brustveränderung und gehen trotzdem nicht zum Arzt! Diese Vogel-Strauß-Mentalität kostet wertvolle Zeit - und manchmal auch das Leben. Die Angst vor einer Brustamputation ist verständlich, aber meist unbegründet. „Vier von fünf Knoten sind harmlos. Je früher eine Gewebeveränderung erkannt wird, desto besser. 85 Prozent aller Krebstumore können heute brusterhaltend operiert werden,“ erklärt Dr. Manfred Steiner, Präsident des BVF. Besonders gute Heilungschancen hat bei rechtzeitiger Diagnose der Gebärmutterhalskrebs. Eine Krebsform, die vor allem Frauen zwischen 25 und 35 Jahren betrifft. Der BFV ist überzeugt, dass Gebärmutterkrebs bereits „ausgerottet“ sein könnte, wenn jede Frau die Krebsvorsorge regelmäßig in Anspruch nehmen würde. Woher kommt die Vorsorge-Faulheit? Nur noch jede dritte Frau nutzt die Krebsfrüherkennung. Seit der Gesundheitsreform ging die Teilnahme deutlich zurück. Der Umweg über den Hausarzt ist vielen Patientinnen zu umständlich. Die zehn Euro Praxisgebühr, die bei einem Arztbesuch ohne Überweisung fällig werden, schrecken einige Frauen ab. Verhütung, Schwangerschaft oder Wechseljahre, das sind einige der Gründe, warum Frauen ihren Gynäkologen aufsuchen. Die Krebsfrüherkennung spielt dabei nur eine Nebenrolle. Ganz offensichtlich ist das bei der Altersgruppe über 55. Hier schwindet die Motivation, sich gynäkologisch untersuchen zu lassen, merklich. Fatal, denn gerade ab Mitte Fünfzig steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken, erheblich.
Brustkrebs
Kommentar
 
unbekannter Gast
05.02.2012 12:13

Ich hab ne Kombitherapie gemacht aus Operation, Chemo und Bestrahlung. Mein Begleitbuch für die seelische Komponente war und ist DIE HOMÖOPATHISCHE KREBSTHERAPIE von PETRA MARIA SCHEID zu bestellen bei www.schutzengelein.de Die Ärzte haben meinen Krebs behandelt, mit der homöopathischen Krebstherapie konnte ich mir die richtigen Mittel für meine Ängste und körperlichen Erscheinungen raussuchen, was die Ärzte auch sehr befürwortet haben. So hatte ich eine optimale Versorgung trotz dieser beschissenen Krankheit.

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