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Fasten Special

Gesund Fasten mit Heilpflanzensäften

Ihre Figur und Ihre Psyche werden sich freuen!

Fasten-Spezial
Foto: Pixelquelle
Schlapp und müde, die Verdauung funktioniert schlecht. Wieder ein Pfund mehr auf den Hüften. Eine Heilfastenkur mit Pflanzensäften ist ein richtiger Verdauungsturbo, hilft gegen Winterspeck und –depression und macht Figur und Immunsystem fit für den Sommer.

Das klassische Heilfasten geht zurück auf Dr. Otto Buchinger, der das Fasten bei einer Reihe von Erkrankungen, wie Stoffwechselerkrankung, rheumatischen Beschwerden, Verdauungsproblemen und psychosomatischen Erkrankungen empfiehlt. Es handelt sich nicht um eine Nulldiät, sondern eine niederkalorische Trinkdiät, die durch Pflanzentherapie und Homöopathie unterstützt wird.

Immer Ärger mit dem Darm?

Unser Darm beherbergt einen Großteil unseres Immunsystems. Der ist besonders nach der kalten Jahreszeit mit fettem Essen und Bewegungsmangel überlastet. Ein kranker Darm führt zu Verstopfung, Müdigkeit und Abwehrschwäche bis hin zu Darmkrebs. Hauptursache für eine träge Verdauung ist fettes Essen und zuwenig Ballaststoffe, denn unsere Darmschleimhaut lebt absurderweise von „Ballast“. Er versorgt unsere Darmschleimhaut und kann über Umwege sogar unseren Cholesterinspiegel senken.

Nulldiät bremst Verdauungsturbo
Eine Wochenendkur mit viel frischem Obst, Gemüse und Presssäften aus frischen Pflanzen hilft rasch, um ein paar lästige Pfunde loszuwerden und kurbelt unser Verdauungssystem an. Totales Fasten ist für eine Gewichtreduktion nicht geeignet, da der Körper insbesondere Wasser und Muskulatur abbaut, dabei kann auch der Herzmuskel angegriffen werden. Auch arbeitet unsere Verdauung schlecht bei einer Nulldiät und Abführmittel sind keine Lösung, denn sie machen abhängig. Nicht fasten, sollten Schwangere, Stillende, Senioren, Kinder oder Personen mit schweren chronischen Erkrankungen. Bei längerem Fasten bietet sich das proteinmodifizierte Fasten an; die zusätzliche Eiweißzufuhr verhindert Gesundheitsschäden. Als gesunder und risikoloser Einstieg zu einer längerfristigen Lebensumstellung empfiehlt sich eine kombinierte Saft-Fastenkur über ein Wochenende. Der Körper erhält genug lebenswichtige Nährstoffe und der lästige Jojo-Effekt wird verhindert. Pflanzenheilkräfte aus der Natur können dabei helfen.

Saftkur am Wochenende
Zwei Tage zum Entlasten sind nicht nur gut für die Figur, sondern auch für den Stoffwechsel. Ersetzen Sie 1 bis 2 Mahlzeiten täglich durch einen Fitnessdrink. So nehmen Sie weiterhin genug Nährstoffe zu sich, aber weniger Kalorien. Die Kombination aus 1 Esslöffel Artischocke, 2 Esslöffel Brennnessel und 5 Esslöffel Kartoffelsaft hat sich in der Praxis besonders bewährt. Sie beschleunigen durch ihren Mineralienreichtum, v. a. an Kalium, Calcium und Silizium, die Ausscheidung von Harnstoff und Harnsäure. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern außerdem eine rasche Verdauung. Eine besonders feine Knolle ist Topinambur, denn sie dämpft das Hungergefühl und ist wegen ihres hohen Inulingehaltes zudem blutzuckersenkend.

Herzgesunde Bitterstoffe

Die Artischocke unterstützt vor allem die Leberfunktion. Dafür sind die Bitterstoffe und sekundären Pflanzenstoffe im Artischockensaft verantwortlich. Er regt den Fettstoffwechsel an und senkt den Cholesterinspiegel, was sich positiv auf die Blutgefäße und die Gesundheit ihres Herzens auswirkt. Die Leberfunktion wird auch durch Schwarzrettich angeregt.

Bei „reizender“ Magensäure Kartoffeln
Kartoffelpresssaft wirkt wohltuend auf Magen und Darm. Die enthaltenen Schleimstoffe schützen die empfindlichen Schleimhäute im Magen-Darmtrakt. Sie binden überschüssige Magensäure und beugen damit Sodbrennen und lästigem Aufstoßen vor. Der hohe Kaliumgehalt der Kartoffel fördert zusätzlich die Ausscheidung. Positiv bei verschiedensten Magen-Darm-Beschwerden haben sich auch Extrakte aus Bärlauch, Schafgarbe oder Kamille.

Schöner Teint ist Hau(p)tsache
Gegen Pickel, stumpfe Haare und unschöne Ödeme (Wasseransammlungen) ist auch ein Kraut gewachsen: Durch seine harntreibende Wirkung und den hohen Gehalt an Kieselsäure hat sich eine Brennnessel-Pflanzensaftkur bewährt. Ebenfalls gut für die Nieren ist Löwenzahnsaft, der ausscheidungsfördernd wirkt und die letzte Frühjahrsmüdigkeit vertreibt. Die Einnahme von Brennnessel- oder Löwenzahnsaft verbessert das Hautbild, eine Anwendungsbeobachtung bestätigt: Bei 20 Frauen mit gesunder Haut verbesserte sich nach 6 Wochen Saftkur sowohl Hautfeuchtigkeit als auch Hautelastizität. Die Safttrinkerinnen litten auch weniger an Hautproblemen wie Brennen, Jucken, Schuppung, Spannen oder Trockenheit. Für eine reine Haut ist Vitamin A unerlässlich, das in Leber und Innereien steckt. Die sicherere Variante sind Gemüse, die viel Carotinoide (Provitamin A) enthalten, wie Möhren oder Holundersaft.

Langfristige Erfolge sichern

Nulldiäten und Abführmittel machen krank und abhängig. Wollen Sie langfristig gesund bleiben, nutzen Sie die Saft-Fastenkur zu einer Umstellung ihrer Lebensgewohnheiten. Dazu gehört eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte), aber auch Bewegung ist nicht nur gut für die Ausdauer, sondern stärkt auch unser Immunsystem gegen viele Krankheiten. Bauen Sie in das Wochenendprogramm unbedingt ein Sportprogramm mit ein. Dabei sollte man zumindest außer Atem, aber nicht unbedingt ins Schwitzen kommen. Auf Genussgifte wie Alkohol oder Zigaretten sollten Sie konsequenterweise verzichten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ausreichende Trinkmenge an diesen beiden Tagen: Optimal ist, wenn Sie täglich etwa 3 Liter Mineralwasser, dünne Fruchtsaftschorle oder ungesüßten Tee zuführen.

Der biologische Heilpflanzenmix
Trinken Sie die Heilpflanzensäfte morgens und abends vor dem. Sie können Ihn mit Tee oder Mineralwasser verdünnen oder gemischt mit Gemüseshakes trinken. Biologische Pflanzenpresssäfte erhalten Sie in der Apotheke. Wichtig ist, dass sie kein Alkohol enthalten (z. B. Florabio-Pflanzensäfte). Ungeöffnet halten die Presssäfte drei bis vier Jahre. Angebrochene Produkte müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden und halten so etwa vierzehn Tage.

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