Der Körper ist, wie das Beispiel mit dem „Fasten“ in der Nacht zeigt, durchaus in der Lage, von seinen Energiedepots zu leben. Wer allerdings einfach mal am Tag eine Mahlzeit auslässt, verspürt oft heftigen Hunger, weil der Körper prinzipiell darauf eingestellt ist, Nahrung von außen zu bekommen. Beim Fasten wird der Stoffwechsel mit einem oder mehreren Entlastungstagen langsam heruntergefahren. Die unumgängliche Darmreinigung am ersten Fastentag signalisiert dem Körper dann eindeutig, dass er jetzt auf Fastenstoffwechsel, auf Ernährung von innen umschalten soll. Fasten ist daher für viele Menschen einfacher, als wenig zu essen.