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Naturheilkunde

Sanfte Medizin aus Kräutern und Pflanzen

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Den meisten von uns behagt es nicht, bei gesundheitlichen Beschwerden gleich zu Chemikalien zu greifen. Oft ist dies auch gar nicht notwendig, denn Mutter Natur bietet uns sanfte Alternativen zum Pillencocktail aus der Pharmaindustrie.

Kräuter und Pflanzen sind biologisch ausgeglichen

Heilkräuter
Foto: www.naturverstand.at

Im Garten der Natur ist gegen so manch ein Leiden ein Kraut gewachsen. Leider ist das uralte Wissen um Heilpflanzen und ihre Nutzung heutzutage weitgehend in Vergessenheit geraten. Wir haben uns für Sie schlau gemacht und stellen Ihnen hilfreiche natürliche Heilmittel vor, dank derer Sie sich so manchen Gang in die Apotheke sparen können.

Welche Vorteile haben Heilkräuter gegenüber chemischen Substanzen?

Der große Vorzug pflanzlicher Heilmittel liegt darin, dass sie im Gegensatz zu chemischen Medikamenten biologisch ausgeglichen sind. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe keine schädlichen Nebenwirkungen hervorrufen und sich nicht im Organismus ablagern. Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass die Pflanzen abgesehen von den Wirkstoffen bestimmte Nebensubstanzen beinhalten, die mit den Wirkstoffen verbunden sind und so verhindern, dass sich diese Stoffe stattdessen mit Substanzen im Körper verbinden und dort verbleiben. Eine Ausnahme stellen jedoch starke Pflanzengifte dar, die auf keinen Fall ohne ärztliche Verschreibung eingenommen werden dürfen: Sie können bestimmte Körperfunktionen schädigen oder sogar völlig lahm legen. Für die Behandlung mit Naturheilkräutern insgesamt gilt, dass der Heilungsprozess von einem Arzt begleitet werden sollte, sofern es sich nicht um harmlosere Beschwerden wie Erkältungen oder Grippen etc., sondern um schwere Erkrankungen handelt.

Heilkräuter
Foto: www.naturverstand.at
Zurück zur Natur – das Motto gilt auch für die Heilkunde

Mittlerweile hat auch die pharmazeutische Industrie die Potenziale der Heilpflanzen wieder neu entdeckt und schätzen gelernt. Es werden große Versuchs- und Produktionsplantagen angelegt, in denen traditionelle Heilpflanzen gezüchtet werden. Aber noch immer schenken die Medikamentenhersteller manchen Wirkstoffen keine Beachtung, obwohl sie sich in der langjährigen Erfahrung von Volksheilkundlern und Kräuterfrauen gut bewährt haben. Zum Glück ist das alte Wissen um diese Substanzen jedoch nie ganz verloren gegangen.

Sammeln und Ernten

Beim Sammeln von Heilkräutern sollten Sie darauf achten, nur solche Pflanzen zu pflücken, die unbeschädigt und gut entwickelt sind. Sie sollten nur bei schönem, trockenen Wetter zum Sammeln losziehen – dann macht es ja ohnehin am meisten Spaß. Regennasse Kräuter werden schnell modrig. Außerdem entwickeln die Pflanzen bei Sonnenschein den höchsten Wirkstoffgehalt.
Legen Sie nicht verschiedene Arten von Kräutern in den selben Korb und nehmen Sie nur so viele Pflanzen mit, wie Sie benötigen. Die Pflanzen, die wir Ihnen vorstellen werden, können Sie allerdings bedenkenlos ernten, denn wir haben nur solche ausgewählt, die nicht vom Aussterben bedroht sind. Was man noch beachten sollte: Vermeiden Sie es, in der Nähe von stark befahrenen Straßen oder gedüngten Feldern nach Heilkräutern zu suchen. Was dort wächst ist zu sehr mit Schadstoffen belastet.

Heilkräuter
Foto: www.naturverstand.at
Tipps zur Aufbereitung der Kräuter

Nach dem Pflücken sollten die Pflanzen rasch getrocknet und verarbeitet werden, bevor der Welkprozess einsetzt. Zum Trocknen sollte man die Pflanzen nicht direkt in die Sonne legen, denn dadurch würden sie einen Teil ihres Wirkstoffgehalts einbüßen. Es ist besser, die Kräuter in einem gut gelüfteten Raum im Schatten zu trocknen. Bevor Sie die Pflanzen weiterverarbeiten, sollten Sie so lange warten, bis sie vollkommen spröde geworden sind und auch die härtesten Teile leicht brechen. Allerdings darf das Material auch nicht so ausgedörrt sein, dass es zu Staub zerfällt. Lagern sollten Sie die Kräuter stets an geschützten Orten, wo sie weder Licht noch hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind. Bewahren Sie Ihre Schätze aus der Pflanzenapotheke niemals in Plastikbehältern auf. Geeignet sind Stoffbeutel, Glasbehälter, Blechdosen und auch Papiertüten und Kartons.

Was man noch wissen sollte

Bitte beachten Sie, dass auch pflanzliche Mittel in der Regel nicht zu einem übertriebenen Dauergebrauch geeignet sind. Wenn Sie die in unserem Lexikon zu findenden Heilkräuter nicht in unvernünftiger Dosis anwenden, sind zwar keine Nebenwirkungen oder Unverträglichkeitsreaktionen zu erwarten, sollten jedoch dennoch verdächtige Symptome bei Ihnen auftreten, suchen Sie bitte schnellstens einen Arzt auf.

 
 

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Unbekannter Gast  am 05.02.2012 12:31

Was auch ein sehr gutes Buch ist: Homöopathie Schüssler Salze von Petra Maria Scheid. www.schutzengelein.de Kostet nicht viel und ist leicht verständlich geschrieben. Die Salben stehn auch alle drin. Das Buch ist für mich unentbehrlich geworden.

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Unbekannter Gast  am 13.05.2011 10:10

heilkräuter kann man übrigens auch in der apotheke kaufen. der vorteil ist dass der gehalt an wirksamen inhaltsstoffen dabei gewährleistet ist. übrigens können heilkräuter genau so heftige nebenwirkungen haben wie andere arzneimittel.

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