Freundschaften und enge soziale Kontakte schützen vor Depressionen.
Zu diesem Schluss kommt Dr Peter Fischer, Leiter der Psychiatrischen Abteilung amWiener SMZ Ost - Donauspital im pressetext-Interview. Depressionen in verschiedenen Stärken nehmen in der industrialisierten Welt stark zu. "Interessanterweise ist das Land mit der geringsten Depressionsrate das arme Bangladesch. Dort spielen soziale Kontakte in der Großfamilie eine wichtigere Rolle. Und das wirkt sich offensichtlich positiv aus", so der Experte.
Entscheidend seien nicht nur Freunde, sondern der gesamte Freundeskreis, der unterstützend wirkt. "Die Frage lautet daher: Wie viel Stunden am Tag spreche ich mit anderen Menschen? Eigentlich sollten Soziologen in der Frage mitforschen, warum und wie Depressionen zu einer Volkskrankheit geworden sind", meint Fischer.
Quelle: pte