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Rundum gesund – trotz Stress

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„Der dauernde Stress macht mich krank!“ Dieser verzweifelte Satz enthält mehr als nur ein Körnchen Wahrheit: Dauerhafter Stress kann beispielsweise Beschwerden wie innere Unruhe, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und psychische Probleme verursachen. Besser sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen und sich bewusst die Frage stellen: Wie bleibt man gesund – trotz Stress?

Bewältigung statt Überforderung

Die Denkweise ist nicht ganz neu. Bereits in den 70er Jahren wurde die so genannte Salutogenese entwickelt: Statt nach Ursachen von Krankheiten und Gegenmitteln zu forschen, fordert dieser medizinisch-soziologische Ansatz die Beschäftigung mit der „Entstehung von Gesundheit“ – damit Menschen möglichst erst gar nicht erst krank werden. Die Erschließung von Ressourcen zum Erreichen von Gesundheitszielen stehen dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit: Statt nach Fehlern zu fahnden, wird nach Schätzen gesucht.

Rundum gesund – trotz Stress
© Mario Bruno/Shutterstock.com
Das kann sich insbesondere für einen guten Umgang mit dauerhaftem Stress als wertvoll erweisen: Denn ohne aktive Bewältigung führt häufiger Stress bei den Betroffenen zwangsläufig zu einem Gefühl von Überforderung. Der anhaltende Leidensdruck mündet für viele chronisch Gestresste in körperlichen Beschwerden: So kann etwa die unter Stress ständig erhöhte Muskelspannung auf Dauer zu schmerzhaften und behandlungsintensiven Rückenleiden führen. Ein durch Stress dauerhaft erhöhter Puls äußert sich oft in Nervosität und innerer Unruhe. Dies kann Schlafstörungen nach sich ziehen – mit der Zeit aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die stetige Ausschüttung des Stresshormons Cortisol kann zudem den Körper nachhaltig belasten und beispielsweise zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen führen. Nicht zuletzt leidet auch die Psyche unter chronischem Stress: Innere Unruhe, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und sogar Depressionen können die Folgen sein.

Aktive Auseinandersetzung

Rundum gesund – trotz Stress
© Doreen Salcher/Shutterstock.com
Der Weg zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe erfordert die aktive Auseinandersetzung mit äußeren Stressquellen und den eigenen Möglichkeiten zur Bewältigung: Kennt man die eigenen Stressauslöser und kann diese bewerten, ist die Stressreaktion vorherzusehen und wird besser steuerbar. Vertraut man auf die eigene Kompetenz zur Bewältigung von schwierigen Situationen, lässt sich mit Stress gelassener umgehen. Stress als Herausforderung zu betrachten, motiviert zu einem langfristig sinnvollen Umgang mit der eigenen Anspannung und macht auf Dauer widerstandsfähiger gegen Druck. Für den Alltag bedeutet dies: belastende Situationen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu deren Bewältigung zu ergreifen.
 

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