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Eine persönliche Sache: Stress

Innere Balance ebnet den Weg aus der Stressspirale

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Stress ist ein ernst zu nehmendes Thema. Das belegen viele Statistiken: Psychische Erkrankungen lagen 2012 auf Platz drei der Ursachen für berufliche Fehlzeiten. Und eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) ergab: 58 Prozent der Erwerbstätigen leiden unter regelmäßigen gesundheitlichen Beschwerden durch Stress. Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen sind nur einige Beispiele. Die Stressanalyse der Techniker Krankenkasse besagt: rund 275.000 Herzinfarkte pro Jahr gehen auf das Konto von zu viel Stress. Auch die Gefahr von Infekten, Krebs und sogar Alzheimer steigt. Höchste Zeit also für mehr Ruhe und innere Balance. Das Problem betrifft jeden und die Lösung liegt bei jedem Einzelnen. Denn jeder kann selbst positiv auf seine Stressfaktoren einwirken – und die Stressspirale unterbrechen.

Stress hat viele Gesichter

Eine persönliche Sache: Stress
© Gernot Krautberger
und Jason Stitt/Mayer George Vladimirovich
beide Shutterstock.com
Er kommt als Schlange daher – an der Kasse im Supermarkt oder im Stau auf der Autobahn. Er betritt laut in Gestalt eines aufgebrachten Chefs die Szenerie. Manchmal zieht er leise und bedrohlich wie eine schwarze Wolke herauf – wenn sich im Job, in der Familie, in der Schule oder im Freundeskreis Ärger zusammenbraut.

Stress ist unabhängig vom Alter und von der Lebenssituation. Stress ist schwer zu begreifen: Schon Kinder im Grundschulalter können darunter leiden – genauso wie alte bettlägerige Menschen. Stress ist international, heißt in jeder Sprache gleich und macht auch vor den entlegensten Winkeln der Erde nicht Halt.

Stress – jedem der Seine

Eine persönliche Sache: Stress
© Diego Cervopaar / Shutterstock.com
Überforderung, Unterforderung, Zeitdruck, Ärger, Sorgen, Krankheit – jeder hat seinen eigenen Stress. Jeder erlebt Stress anders. Und jeder geht anders damit um. Zwar reagieren Männer und Frauen jeweils grundsätzlich geschlechtstypisch: Männer verdrängen Stress oft und kompensieren Anspannung zum Beispiel mit Aggressivität, Alkoholmissbrauch, ausschweifendem Sex oder Essattacken. Bei Frauen äußert sich Stress meist mit Erschöpfung, Schlafstörungen und Depressionen, so berichten die Stiftung Männergesundheit und das Deutsche Müttergenesungswerk. Doch von einigen geschlechtsspezifischen Ähnlichkeiten abgesehen, hat jeder Mensch seinen eigenen und ganz persönlichen Stress.
 

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