November-Blues

Es regnet schlechte Laune

In der dunklen Jahreszeit steigt der Melatoninspiegel und sein hormoneller Gegenspieler Serotonin sinkt. Die Folge: Müdigkeit, Antriebsarmut, unsere Aktivität wird gebremst. Im Frühling kehrt sich diese Entwicklung wieder um.

Bad Soul Days

November-Blues
November-Blues
© Lana K/Shutterstock.com
Betrüblich gestimmt? Bei den sinkenden Temperaturen und dunklen Novembertagen ist das kein Wunder, wir spüren ja kaum noch Sonnenstrahlen, die uns den Sommer über so glücklich gemacht und die Laune gehoben hatten. Herr Betrüblich und Frau Verzweifelt feiern Verlobung und die anhaltend schlechte Grundstimmung geht uns schon selbst auf die Nerven. Im Dunkeln verlassen wir das Haus, im Dunkeln finden wir es nach getaner Arbeit wieder vor. Na suuuper!

Leiden wir an Depressionen? "Nicht jede Befindlichkeitsstörung ist gleich eine Winterdepression," erklärt Diplom-Psychologe Frank Meiners. "Wenn jedoch Symptome wie Erschöpfung, eingetrübte Stimmung und Antriebslosigkeit länger als zwei Wochen anhalten, so kann dies auf eine saisonal abhängige Depression hindeuten."

Wir haben den Diplom-Psychologen der DAK interviewt.

Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks, gegen den November-Blues anzukämpfen. (lw)

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