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Zeitumstellung im Frühjahr:

Jetzt nur nicht schlapp machen!

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Wenn am letzten Sonntag im März die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden, bringt das viele Menschen aus ihrem natürlichen Takt. Mit diesen Wohlfühl-Tipps bleiben Sie fit!

Zeitumstellung: Tipps für Wohlfühlen
© Thinkstock/Schuster PR
Etwa die Hälfte aller Bundesbürger plagt sich dann mit unangenehmen Folgen wie Schläfrigkeit am Morgen, Appetitlosigkeit am Mittag und Schlafproblemen in der Nacht. (1) Am „Montag danach“ steigt Experten zufolge auch die Zahl der Verkehrsunfälle an. (1)

Früher war es ganz einfach: Allein der Stand der Sonne bestimmte darüber, wie spät es war. So kam es, dass jeder Ort seine eigene Zeit hatte. Zwischen Bayern und Berlin machte das einen formidablen Zeitunterschied von sieben Minuten aus. Erst am 1. April 1893 wurde mit der „Mitteleuropäischen Zeit“ eine einheitliche Zeit eingeführt. Ab 1913 gab es auch immer wieder den Versuch einer Zeitumstellung auf Sommerzeit. Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg etwa galt in den westlichen Besatzungszonen die Sommerzeit – während in der sowjetischen Besatzungszone die Uhren nach Moskauer Zeit gingen. Zwischen West- und Ostdeutschland bestand daher ein Zeitunterschied von zwei Stunden. Zwischen 1950 und 1979 gab es in Deutschland keine Zeitumstellung. Erst ab 1980 wurde diese wieder eingeführt. Eine europaweit einheitliche Sommerzeit gibt es seit 1996. Seitdem gehen die Uhren auch in Deutschland zwischen Ende März und Ende Oktober um eine Stunde vor. (2)

Vor allem im Frühjahr macht die Zeitumstellung Probleme

Für den Organismus hat das Folgen. Experten vergleichen die Wirkung der Zeitumstellung im Frühjahr mit einem kleinen Jetlag nach einem Flug Richtung Osten. Doch anders als bei einer Fernreise wird der Körper nicht durch den veränderten Stand der Sonne bei der Zeitumstellung unterstützt. Wenn am 27. März durch das Vordrehen des Uhrzeigers plötzlich eine Stunde fehlt, ansonsten aber alles beim Alten bleibt, bringt das den Schlaf-Wach-Rhythmus vieler Menschen vorübergehend völlig durcheinander. Die Hälfte der Bundesbürger leidet vor allem unter der Zeitumstellung im Frühjahr, wie die Goethe-Universität in Frankfurt ermittelte. (3)

Schlafstörungen und Co. schränken das Wohlbefinden ein

Die Folgen der Zeitumstellung haben es in sich. So steigt Experten zufolge die Zahl der Verkehrsunfälle am Montag nach der Umstellung auf die Sommerzeit um acht Prozent an. (1) Landwirte berichten sogar davon, dass ihre Kühe nach der Umstellung weniger Milch geben. (1) Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich 77 Prozent der Frauen und 71 Prozent der Männer nach der Zeitumstellung im Frühjahr müde oder schlapp fühlen. 69 Prozent der Frauen und etwas mehr als die Hälfte der Männer leiden infolge der Zeitumstellung unter Schlafstörungen, über ein Drittel leidet zudem unter Konzentrationsstörungen. Mehr Männer (35 Prozent) als Frauen (29 Prozent) fühlen sich gereizt. Dagegen leiden Frauen (14 Prozent) nach der Zeitumstellung häufiger unter depressiven Verstimmungen als Männer (9 Prozent). (4)

Gute Tipps für eine leichtere Anpassung

Um weniger Probleme mit der Zeitumstellung zu haben, können einige vorbeugende Maßnahmen helfen. Experten empfehlen, schon am Samstag vor der Zeitumstellung die Mahlzeiten und die Schlafenszeit um eine halbe Stunde nach vorn zu verlegen. Und wer am Sonntag eine weitere halbe Stunde früher isst und zu Bett geht, macht alles richtig. Auch kann es die Zeitumstellung erleichtern, wenn man einige allgemeine Tipps für eine bessere Schlafkultur beherzigt.

Zeitumstellung: Tipps für Wohlfühlen
© Thinkstock/Schuster PR
  • Kein Kaffee! Ab dem späten Nachmittag sollte man auf anregende Getränke verzichten.
  • Leicht essen! Das Abendessen sollte aus leicht verdaulichen Nahrungsmitteln bestehen.
  • Yoga statt Joggen! Zwischen dem Schlafengehen und anstrengendem Sport sollte ein zeitlicher Abstand von vier Stunden liegen.
  • TV und Tablet sind tabu! TV, PC, Smartphone und Tablet verbreiten blaue Lichtwellen, gaukeln Tageslicht vor und hindern so daran, müde zu werden. Deshalb sollte man in den letzten Tagesstunden Mattscheiben lieber meiden.
  • Sch(l)ummerlicht an! Während grelle Beleuchtung wach hält, wirkt der warme Schein von Kerzen entspannend und macht wohlig schläfrig.
  • Fenster verdunkeln! Licht stört die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Deshalb lieber Rollos runter und Vorhänge schließen!

Natürliche Wirkstoffe für erholsamen Schlummer

Eine gute Empfehlung ist auch das natürliche Arzneimittel Neurexan® mit einer Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung und Kristallen eines Wirkstoffes, der in der Baldrianwurzel enthalten ist. Das natürliche Arzneimittel entspannt rasch. Vor dem Zubettgehen eingenommen, lässt es über eine entspannende und beruhigende Wirkung leichter einschlafen und erholsam schlummern. Neurexan® ist gut verträglich und kann daher auch längerfristig und zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

Quellen:
(1) Jürgen Zulley: „Die Sommerzeit“, www.zulley.de
(2) www.zeitumstellung.de
(3) Shari Langemak: „Wie Schlaf unser Immunsystem gesund hält“, www.welt.de
(4) „Probleme mit der Zeitumstellung in Deutschland“, www.statista.com, 2015

 
 

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