Damit die Menschen sich weniger vor den Katzen fürchteten, wurde den armen Tieren im Laufe der Geschichte eine Menge Leid angetan. Zu Zeiten der Hexenverfolgung wurden auch sie gejagt und getötet. Schließlich sollten sie mit den Hexen zusammenarbeiten, oder sogar verzauberte Hexen sein. Im Mittelalter wurden Katzen sogar bei lebendigem Leib in die Fundamente von Häusern eingemauert. Die sollte das neue Haus vor allem Bösen bewahren.
Noch vor kurzem war es Brauch, in ein neu erbautes Haus eine Katze hineinzuschicken, die alle bösen Geister, die in dem Haus wohnen könnten auf sich ziehen sollte, damit die neuen Bewohner nichts zu befürchten haben.
Noch heute existiert der Aberglaube, dass eine schwarze Katze, die den Weg kreuzt, Unglück bringen soll. Angeblich kann man das nur verhindern, wenn man drei Steine über ihre Spur wirft, oder auf einen Stein spuckt. (mg)