Island ist zweifellos eine Insel, der etwas ganz Besonderes, etwas Geheimnisvolles anhaftet. Mit seinen Gletschern, Geysiren und Vulkanen bietet dieser karge Ort weit abgeschnitten vom Festland im Polarmeer eine Kulisse, in der man sich Naturgeister wie Elfen und Trolle sehr gut vorstellen kann. Und im Leben der Isländer ist in der Tat noch heute Platz für den Glauben an solche rätselhaften Wesen.
54 Prozent der isländischen Bevölkerungen glauben an die Existenz des sogenannten "Huldufólks", des versteckten Volks, zu dem neben Elfen auch Zwerge, Gnome und Trolle gehören. Wer aber meint, die Isländer seien eben ein abergläubiges Volk, das hinter dem Mond lebt, der irrt: Island ist beispielsweise das Land mit der höchsten Rate an Internet-Anschlüssen, und auch ansonsten sind die Isländer ziemlich up-to-date. Sie sind unter anderem führend in der Entwicklung alternativer Technologien, woran man ihre Naturverbundenheit erkennen kann. Und die äußert sich eben auch in Respekt vor den Naturwesen, an die so viele von ihnen felsenfest glauben.