Körper
Die Löwenzahnwurzel ist reich an Bitterstoffen, daher ist sie in erster Linie zur Behandlung von Leberleiden zu empfehlen. Durch ihre positive Wirkung auf den Aufbau von Lebergewebe hilft sie bei der Behandlung chronischer Überlastungskrankheiten wie Gelbsucht und Gallensteinen. Da die Löwenzahnwurzel zudem die Verdauung anregt, dient sie auch der Behandlung jeglicher Formen von Verdauungsstörungen sowie Nahrungsmittelvergiftungen und anderen Magenproblemen. Aufgrund des hohen Bitterstoffgehaltes sollte die Wurzel ca. 20min vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Das Kraut des Löwenzahns hingegen enthält einen hohen Anteil des Mineralstoffs Kalium, ist also vor allem ein Nierenheilmittel. Durch die stark harntreibende Kraft wirkt es Blutdruck senkend und entwässernd. Anders als chemische Präparate entzieht das Kraut dem Körper kein Kalium, weswegen es auch längerfristig eingenommen werden kann. Durch die beruhigende Wirkung hilft Löwenzahnkraut, Entzündungen des Harntraktes zu behandeln und Nierensteinen vorzubeugen.
Vorsicht: Löwenzahnkraut sollte nicht bei sehr niedrigem Blutdruck angewandt werden, da sonst die Gefahr von Schwindelattacken oder Ohnmachtsanfällen besteht.
Rezept zur Anregung des Stoffwechsels
1 Teelöffel Fallbaumrinde
1 Teelöffel Süßholzwurzel
1 Teelöffel Löwenzahnwurzeln- und blätter
1 Teelöffel Stiefmütterchenblätter
1 Esslöffel dieser Mischung mit einem Liter kaltem Wasser ansetzen und drei Stunden stehen lassen. Dann aufkochen und 15 Minuten lang ziehen lassen.
Dosierung: tgl. zwei Esslöffel
Emotionen
Die Löwenzahnwurzel hat eine erdende und zentrierende Wirkung. Wurzeln allgemein wirken auf den Solarplexus und helfen, leicht entflammbare Emotionen zu bündeln. Löwenzahn gibt ein stärkeres Selbstwertgefühl, ein klareres Selbstbild und stärkt damit die Fähigkeit, dem Einfluss anderer zu widerstehen. Sie kann Frauen helfen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und auch für deren Befriedigung zu sorgen. Das gilt besonders für die Frauen, die völlig in sozialen Tätigkeiten aufgehen – also Mütter, Frauen die Angehörige pflegen oder auch Sozialarbeiterinnen.