Der Ackerschachtelhalm wirkt gewebebildend: Er bindet Mineralstoffe in Blut und Knochen und hilft so, Spurenelemente anzureichern. Er ist ein gutes Heilmittel nach größerem Blutverlust, wie zum Beispiel einer Entbindung, Fehlgeburt oder nach einem Unfall. In Verbindung mit Brennnessel steigert der Ackerschachtelhalm den Hämoglobingehalt der roten Blutkörperchen in Rekordzeit, was bei einer einfachen Eisenmangel-Anämie wahre Wunder vollbringen kann. Zudem wirkt das Kraut blutstillend bei Blutungen der inneren Organe wie Lunge, Niere und Verdauungsapparat. Auch bei Entzündungen der Blase hilft der Schachtelhalm, da er den Harn sauer macht und somit das Bakterienwachstum hemmt. Frauen nach der Menopause kann das Heilmittel helfen, die Knochen stabil zu halten. Über einen längeren Zeitraum eingenommen, verbessert er der Ackerschachtelhalm die Regeneration von Haut, Haaren und Nägeln und fördert die Heilung von Knochenbrüchen. Außerdem hat das Kraut eine regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.
Warnung: Insulinabhängig Diabetikerinnen sollten auf keinen Fall versuchen, ihren Blutzuckerspiegel ohne ärztliche Aufsicht mit Hilfe von Ackerschachtelhalm zu regulieren.
Rezept: Ein Bad gegen rheumatische Schmerzen
30 Gramm getrockneten Ackerschachtelhalm eine Stunde lang abkochen. Abseihen und die Flüssigkeit dem Badewasser zusetzen. Möglichst lange im Wasser bleiben.