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Samhain

Das Fest der Toten

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Die Tage werden kürzer, die Nächte länger – und gespenstischer. Am 31. Oktober ist Halloween, der einzige dezidiert heidnische Feiertag, der von einer breiten Öffentlichkeit begangen wird und um den sich ebenso viele Mythen wie Missverständnisse ranken. Bei den Kelten hieß "Halloween" noch "Samhain", was soviel wie "das Ende des Sommers" bedeutet und auch manchmal mit "November" übersetzt wird. Da in der keltischen Zeitrechnung das Jahr aus zwei Hälften, nämlich Sommer und Winter bestand, kann Samhain als Vorgänger unserer Sylvesternacht betrachtet werden.

Der Brauch mit dem Kürbis

Samhain - Halloween
Samhain, das Fest der Toten
© Kevin Day/Shutterstock.com
Diese Nacht markiert nicht nur die letzte Ernte vor der klirrenden Kälte des Winters, sie birgt eine mythische Energie und ist erfüllt vom Hauch der Toten, die sich an diesem Abend ein Stelldichein geben. Um sie sicher durch die irdische Welt zu geleiten, stellten die Kelten Lichter in ihre Fenster. Von diesem Brauch lässt sich unschwer der beliebte "Jack O´Lantern"- Kürbis ableiten, der heute das Aushängeschild für die Kommerzschlacht Halloween ist.

Samhain - Halloween
Aus Samhain wurde All Hallows Eve
© Csaba Peterdi/Shutterstock.com
Ursprünglich ist Samhain nicht auf einen bestimmten Tag, den 31. Oktober festgelegt, dieser Jour fixe wurde wie alle Feiertage durch die Erfindung des Kalenders besiegelt. Die Nacht an der der Schleier der beiden Welten am dünnsten ist und die Trennung zwischen physikalischer und spiritueller Realität aufgehoben wird, lässt sich anhand der Sterne errechnen. Wenn die Sonne fünfzehn Grad im Zeichen Skorpion durchläuft, ist es soweit. Nicht umsonst gilt Samhain als Zeit der dimensionalen Öffnungen und Portale, opportun für Geisterbeschwörung, Runenlesen aber auch um in die Zukunft zu schauen. Fälschlicherweise hat die christliche Kirche Samhain zu einem rachsüchtigen und unheilvollen Gott der Toten gemacht um die heidnische Religion noch stärker zu dämonisieren. Im Gegenteil zu diesem chronisch-christlichen Irrtum symbolisiert Samhain jedoch den Triumph des Lebens über den Tod. Die Kelten hießen das neue Jahr mit Resolutionen willkommen ähnlich den heutigen Neujahrsvorsätzen und schlossen negative Kapitel des vergangenen Jahres ab.

Als die Christen die keltischen Heiden missionierten, waren sie schlau genug, nicht alle Feiertage zu eliminieren. Sie benannten die keltischen Bräuche einfach um und brachten sie in eine christliche Form, was ihnen die Akzeptanz der "Bekehrten" sicherte. Aus Samhain wurde "All Hallows Eve", "Aller Heiligen" und somit der Tag an dem Galionsfiguren des Katholizismus geehrt werden. Offiziell gibt es keine "letzte Ernte" mehr, aber der Kult um Samhain ist in dieser Nacht noch immer zu spüren, wenn die Welten sich einander nähern und die Geister eins werden. (ip)
 
 

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