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Bald zu dritt - Finanztipps für werdende Eltern

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Ein Baby zu bekommen gehört zu den schönsten Ereignissen im Leben. Jedoch entstehen dadurch auch eine Menge Kosten, die manche werdende Eltern sogar in einen finanziellen Engpass bringen. Doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Geld zu sparen und trotzdem alles Notwendige für das Kind zu haben.

Der Staat unterstützt junge Eltern – das Kindergeld

Die besten Finanztipps für werdende Eltern!
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Vom Staat erhalten Paare, die Eltern werden, finanzielle Unterstützung und zwar in Form von Kindergeld und seit dem Jahr 2007 auch durch Elterngeld. Kindergeld wird monatlich bezahlt und beträgt für das erste und zweite Kind 184 Euro, für das dritte Kind 190 Euro und für jedes weitere Kind 215 Euro pro Monat.

Das Elterngeld hingegen ist auf die ersten zwölf Monate nach der Geburt des Kindes begrenzt, jedoch lässt sich der Anspruch durch zwei Partnermonate auf insgesamt 14 Monate ausdehnen. Die Höhe des Elterngeldes richtet sich jeweils nach dem Nettoeinkommen, das der Antragsteller in den letzten 12 Monaten bezogen hat. Höchstens zahlt der Staat dabei 1.800 und mindestens 300 Euro monatlich aus. Zur Berechnung des Elterngeldes werden anhand der Gehaltsabrechnung und der dort angegebenen Steuerklasse vom durchschnittlichen Bruttoeinkommen Steuern und Sozialabgaben mit Pauschalsätzen abgezogen. Wurde die Steuerklasse geändert, ist diejenige entscheidend, die in den letzten zwölf Monaten mehrheitlich angewendet wurde. Will man die Steuerklasse wechseln, um so das Nettoeinkommen und Elterngeld zu erhöhen, muss man dies innerhalb von fünf Monaten tun. Dann gilt die neue Steuerklasse nämlich sieben, also in der Mehrzahl der Monate und wird entsprechend berücksichtigt. Elterngeld ist generell steuerfrei, aber wird zur Ermittlung der Einkommensteuer herangezogen.



Sicherheit gewährleisten

Versicherungen überprüfen und Riester-Vertrag abschließen

Vor der Geburt sollte man den eigenen Versicherungsschutz überprüfen. Für junge Eltern sind vor allem zwei Versicherungen wichtig, nämlich eine Risikolebensversicherung für den Hauptverdiener oder für beide Elternteile sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Man sollte sich dazu vorher durchrechnen, wie viel Geld man benötigt, wenn der Hauptverdiener ausfällt und für welchen Zeitraum. Wenn man die Policen zielorientiert abschließt und Leistungen, die man nicht braucht dabei entsprechend ausschließt, kann man bei den Beiträgen einiges sparen.

Wer noch keinen Riester-Vertrag hat, sollte jetzt darüber nachdenken, denn mit Kindern profitiert man damit in jedem Fall. Der Bund steuert nämlich für jeden Riester-Sparer 154 Euro bei und zusätzlich für jedes Kind 300 Euro.

Steuervorteile nutzen - Kinderbetreuung kann man absetzen

Die besten Finanztipps für werdende Eltern!
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Den finanziellen Aufwand für die Betreuung des Nachwuchses kann man zum Teil bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Alleinerziehende und Paare, die doppelt verdienen, können dabei zwei Drittel der Kosten von der Steuer absetzen und zwar bis zum 14. Lebensjahr des Kindes. Insgesamt werden maximal 4.000 Euro pro Jahr und Kind vom Finanzamt anerkannt. Am günstigsten ist es natürlich, wenn man sich einen Babysitter aus dem privaten Umfeld organisiert. Dabei können Großeltern einspringen, aber auch Geschwister, Nachbarn und Freunde. Schon vor der Geburt sollte man sich umhören, wer diese Aufgabe gerne übernehmen würde.

Ein Auge auf den Preis - auch beim Einkauf lässt sich sparen

Die besten Finanztipps für werdende Eltern!
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Mit Baby müssen viele Dinge zusätzlich besorgt werden. Kauft man Windeln und Feuchttücher in großen Einheiten, spart man dabei bares Geld. Mit Kundenkarten, die zum Beispiel Drogeriemärkte ausstellen, lassen sich außerdem besondere Aktionen nutzen. Manchmal gibt es hier bis zu 25 Prozent Rabatt auf Babyprodukte und man bekommt die Ware sogar günstiger als beim Discounter.

Auch im Internet bei Amazon, ebay oder Kleinanzeigen-Portalen kann man günstige Babyartikel kaufen. Zudem gibt es einige Onlineshops, die sich auf die Bedürfnisse von jungen Eltern spezialisiert haben. Diese Shops sind meist sehr preiswert, da sie im Gegensatz zum stationären Handel weniger Personal und keine Ladenmiete zahlen und dadurch enger kalkulieren können.

Online-Tipp: Ein umfangreiches Sortiment an Babyprodukten finden Sie zum Beispiel auch bei windeln.de.

Mittlerweile finden in vielen Pfarrsälen und Gemeindezentren sogenannte Babyflohmärkte statt. Hier bieten Eltern gut erhaltene Kleidung, Spielzeug und sonstige Ausstattung an, die ihr eigener Nachwuchs nicht mehr braucht. So kann man fast neuwertige Dinge zu sehr günstigen Preisen kaufen.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Damit Babys die Welt entdecken können, muss man nicht unbedingt viel Geld für teure Spielsachen ausgeben. Auch Haushaltsgegenstände wie ein Kochlöffel oder kleine Plastikschälchen, in die man etwas hineinlegt, sind für die Kleinen mindestens genauso interessant und belasten das Haushaltsbudget nicht. Wer seinen Nachwuchs perfekt abgesichert wissen möchte, kann mit einem Sparplan wie dem von womenweb langfristig für seine finanzielle Zukunft sorgen.

 
 
 
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